Kreis Heinsberg: Ausgemustert: Ein Ford Transit für Afrika

Kreis Heinsberg: Ausgemustert: Ein Ford Transit für Afrika

Abbé Alphonse Ndabiseruye kann sich freuen. Der Projekt-Koordinator einer kirchlich-caritativen Organisation in Bujumbura, der Hauptstadt von Burundi, betreut unter anderem in diesem ostafrikanischen Land das Projekt „Ecole Mahoro“ in Kimina. Dieses Projekt hatte Landrat Stephan Pusch bei seiner Burundi-Reise vor einigen Jahren unter Führung von Abbé Alphonse bereits besichtigt. Unter anderem sind in Kimina ein Kindergarten, mehrere Schulen bis hin zum Gymnasium, eine Krankenstation und eine Kirche entstanden.

Unterstützung erhält Abbé Alphonse vor allem von seinem Freundeskreis aus seiner Universitätsstadt Freiburg. Aber auch der Förderverein Abbé George aus der Stadt Wegberg hilft Abbé Alphonse bei diesem beispielhaften Projekt.

Am Rande der letzten Jahreshauptversammlung der Hilfsplattform „HS — ein Kreis hilft“ hatte ­Ulrich Frieten vom ebenfalls in Burundi tätigen Förderverein Abbé George Wegberg den Landrat gefragt, ob es möglich wäre, ein ausgemustertes Auto für den Schüler- und Lehrertransport zur Verfügung zu stellen.

Stephan Pusch, der sich noch an die vielen positiven Bilder aus ­Burundi erinnerte, sagte spontan zu.

Auf der Suche nach einem solchen Fahrzeug fand sich ein am Bauhof des Kreises in Heinsberg-Scheifendahl abgestellter und abgemeldeter Transporter der Marke Ford Transit, der viele Jahre zur Mobilen Verkehrserziehung von der Polizei eingesetzt wurde.

„In Afrika kann dieser Wagen noch gute Dienste leisten“, stellte der Landrat fest und freute sich nun, diesen Wagen der Delegation aus Wegberg mit Hedwig Klein, Ulrich Frieten und Werner Zohren übergeben zu können.

Mit der Unterzeichnung des Überlassungsvertrages wechselte der Wagen den Besitzer. Nach einer kleinen Generalüberholung, Zulassung und TÜV kann der Wagen nun über die Zwischenstation Freiburg nach Burundi gebracht werden, berichtete die Pressestelle des Kreises Heinsberg.