Heinsberg/Erkelenz: Ausbildung am Krankenbett steht ganz vorne

Heinsberg/Erkelenz: Ausbildung am Krankenbett steht ganz vorne

Für das Städtische Krankenhaus Heinsberg und das Hermann-Josef Krankenhaus in Erkelenz ist es ein weiterer Meilenstein in der Geschichte: Am 1. April werden beide zu Akademischen Lehrkrankenhäusern der RWTH Aachen.

Die Heinsberger hatten sich im August letzten Jahres um die Anerkennung als Akademisches Lehr- und Kooperationskrankenhaus bei der Uniklinik Aachen beworben.

„Wir waren der Auffassung, dass wir durch unsere große Leistungsspreizung in der Inneren Medizin und der Chirurgie mit den Chefärzten Dr. Jürgen Minartz, Dr. Nikolaos Mastragelopulos und Dr. Ulrich Harmel an der Spitze die idealen Ausbildungsvoraussetzungen hierzu bieten”, sagt Heinz-Gerd Schröders, Geschäftsführer des Krankenhauses.

Schon seit vielen Jahren betreibe die Klinik erfolgreich die Ausbildung von Assistenzärzten zu Fachärzten - und das auch in den Fachbreichen Anästhesie und Gynäkologie. Auch für die Ausbilder sei dies von Vorteil, so Schröders, da sie sich immer wieder intensiv und aktuell mit medizinischen Sachfragen befassen müssten.

Ähnlich verhält es sich im Hermann-Josef-Krankenhaus. „Die Idee, Lehrkrankenhaus des Klinikums Aachen zu werden, ist schon alt”, meint ein zufriedener Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz. Zusammen mit dem ärztlichen Leiter des Krankenhauses, Dr. Harry Elsbernd, hat auch er die Vereinbarung mit dem Klinikum unterzeichnet.

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