Kreis Heinsberg: Antrag für Regionalmanager im Kreishaus gestellt

Kreis Heinsberg: Antrag für Regionalmanager im Kreishaus gestellt

Die Fördermöglichkeiten von LVR, Land, Bund und der EU sollen im Kreis Heinsberg besser ausgenutzt werden. Deshalb soll im Heinsberger Kreishaus ein Regionalmanager oder eine Regionalmanagerin sich demnächst nur mit der Aufgabe nach Recherche und Generierung solcher Förderungen befassen.

So fordern es jedenfalls Grüne und FDP in einem gemeinsamen Antrag, der in der nächsten Kreisausschusssitzung Ende April beraten werden soll.

„Die aktuelle Haushaltssituation macht es unabdingbar, alle Möglichkeiten optimal auszuschöpfen”, begründete Stefan Lenzen, Fraktionsvorsitzender der Liberalen, die Initiative. Maria Meurer, seine Kollegin der Grünen, ergänzte: „Es gibt noch viel Potenzial, mehr Fördermittel für die sinnvollen Projekte im Kreis Heinsberg in enger Abstimmung mit den vorhandenen Verwaltungsstrukturen abzurufen.”

„Eine Neueinstellung ist hierbei zu vermeiden,” betonten die beiden Kommunalpolitiker. Die Aufgabe könne durchaus mit vorhandenem Verwaltungspersonal in enger Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) und dem Heinsberger Tourist-Service (HTS) bewältigt werden.

Schon vorhandenes Know-how könne so effektiv dazu genutzt werden, um die zum Beispiel im Leitbild des Kreises formulierten Entwicklungsstrategien auch in Zeiten knapper kommunaler Kassen umzusetzen. Vorbilder gebe es in anderen Kreisen, wie die Recherchen im Vorfeld des Antrages ergeben hätten.

Das Zuständigkeitsgebiet für das Regionalmanagement soll nach Ansicht von FDP und Grünen unter anderem folgende Aufgaben umfassen: Herstellung und Pflege von Kontakten zu den zuständigen Behörden; Aufbau von wirtschaftlichen Partnerschaften unter Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Erfordernissen; Weiterentwicklung der regionalen Projekte; Beratung des Kreistags zu neuen Förderprojekten; Budgetierung der gesamten Maßnahmen; Öffentlichkeitsarbeit und PR.