Kreis Heinsberg: An der Zukunft in den Stadtteilen mitwirken

Kreis Heinsberg: An der Zukunft in den Stadtteilen mitwirken

Im Rahmen der kommunalen Pflegeplanung läuft zurzeit die Befragung im Zuge der „Qualitativen Betrachtung des Pflegemarktes” auf Hochtouren.

Repräsentativ ausgewählte Bürger, die in den Städten Heinsberg, Geilenkirchen, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg und Wegberg von ihrer Stadtverwaltung einen solchen Fragebogen erhalten haben, sind aufgerufen, umfassend Stellung zu ihrem örtlichen Umfeld zu nehmen, Stärken zu benennen, aber auch Schwächen aufzuzeigen. In den drei Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht sowie in der Stadt Erkelenz waren diese Befragungen bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt.

Bis 15. Juni sei die Befragung angesetzt, gleichwohl würden auch später eingehende Fragebögen berücksichtigt, erklärte die Pressestelle der Kreisverwaltung. Täglich treffen etliche Fragebögen im Geographischen Institut der RWTH Aachen ein. Dennoch rufen die Initiatoren der Umfrage alle Menschen, die Fragebögen erhalten haben, noch einmal dazu auf, diese auszufüllen und portofrei zurückzusenden. Dies sind Bürger der Altersgruppen der über 35-Jährigen, der über 50-Jährigen und der über 65-Jährigen.

„Für diese drei Altersgruppen ist es eine wertvolle Chance, umfassend zu den Lebensverhältnissen vor Ort detailliert und bewertend Stellung zu nehmen. Sie haben die Gelegenheit, an der Gestaltung der Zukunft in den jeweiligen Orts- und Stadtteilen mitzuwirken”, erklärte Liesel Machat, Sozialdezernentin des Kreises Heinsberg.

Die Fragebögen werden unmittelbar und portofrei an die RWTH Aachen zurückgesandt. Die Auswertung erfolgt dort. Die Anonymität der Befragten ist gewährleistet, so der Kreis.

Die Ergebnisse aus den drei Westgemeinden sowie der Stadt Erkelenz werden mit den Ergebnissen aus den übrigen sechs Städten ein detailliertes kreisweites Bild ergeben.

Warum den Initiatoren ein hoher Rücklauf wichtig ist: Je höher die Beteiligung und die Rückläufe, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse und die daraus zu formulierenden Handlungsempfehlungen und -aufträge für die jeweilige Kommune. Denn nach der Auswertung durch das Geographische Institut der RWTH Aachen werden für jede Kommune möglichst stadtteil- und ortsteilbezogene Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Mit der Befragung erwarten Pflegekonferenz, Kreistag, Kreisverwaltung, die Stadt- und Gemeinderäte sowie Kommunalverwaltungen aussagekräftige Ergebnisse unter anderem in Bezug auf barrierefreien Wohnraum, ärztliche Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Kulturveranstaltungen sowie Hilfe- und Beratungsangebote.