Erkelenz: Am Ende steht „Biggest Band” auf der Bühne

Erkelenz: Am Ende steht „Biggest Band” auf der Bühne

Das Cusanus hatte musikalischen Besuch aus Litauen und Schweden. Gemeinsam mit der Big Band der Gymnasien, Mr. PC, spielten sie in der Aula ein Konzert, bei dem nicht nur Freunden der Bigband-Musik das Herz höher schlug.

Am Ende stand eine Zugabe der „Biggest Band” aus allen drei Orchestern. Die Bigband Mr. PC ist ein gemeinsames Projekt der beiden Erkelenzer Gymnasien. Gegründet wurde sie von den beiden Lehrern und Initialgebern Robert Prinz, das „P”, und Horst Couson, das „C”. Heute leitet das „C” die Bigband alleine, da Prinz seit rund einem Jahr an einem anderen Gymnasium tätig ist. Zum Konzert seiner Band kam er aber gerne nach Erkelenz zurück.

Die Gäste vom Jazz-Ensemble der Vasa-Schule aus dem schwedischen Gävle lernten die Erkelenzer kennen, als die Schülerin Anna Venedey dort als Austauschschülerin mitspielte. Mit einem 13-köpfigen Ensemble unter der Leitung von Leif Wennberg und Ole Kall waren die Schweden nach Erkelenz gekommen und boten gekonnt gecoverte Jazz- und Popsongs.

Die litauischen Gäste von der Baly-Dvarionas-Schule in Vilnius kennt man in Erkelenz schon seit den 90er Jahren. 1995 waren zum ersten Mal in Erkelenz zu Besuch. Auch die Litauer präsentierten einen modernen Mix aus Jazz und Pop, der bei den Zuschauern in Hände und Füße ging. Den musikalischen Auftakt machte die Hauskapelle der Gymnasien mit bekannten Stücken wie „Mambo Nr. 5”, aber auch Rockklassiker von Carlos Santana sowie Arrangements von Duke Ellington gab es zu hören. Zum großen Finale fanden sich alle drei Bands auf der Bühne ein, um mit „Everybody needs somebody to love” von den Blues Brothers das Sahnehäubchen auf einen gelungenen Konzertabend zu setzen.

Zukünftig sei ein intensiver Austausch zwischen den drei Schulen geplant, erklärte Schulleiterin Rita Hündgen am Rande des Konzertes.

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