Hückelhoven: Zurzeit keine Gefahr für Karstadt in Hückelhoven

Hückelhoven : Zurzeit keine Gefahr für Karstadt in Hückelhoven

„Wir haben immer angekündigt, dass wir uns von allen Anteilen trennen, die nicht zu unserem Kerngeschäft gehören”, hat Karstadt-Konzernchef Christoph Achenbach angekündigt.

Und mit dem Verkauf der Anteile von Karstadt-Quelle an DSF und Sport1 wurde in dieser Woche ein von der Börse positiv aufgenommener Schritt in diese Richtung unternommen.

Als nächste große Aktionen stehen mehrere Immobilienverkäufe sowie die Trennung von Fachmärkten und Warenhäusern an.

Seit 1. Februar im Amt

Das Haus in Hückelhoven mit der gerade neu hergerichteten 3800-Quadratmeter-Verkaufsfläche ist davon allerdings nicht betroffen. Das hat man im Oktober in Düsseldorf Bürgermeister Bernd Jansen versichert und das sagt auch Andreas Lobmeyr. Der ist seit dem 1. Februar neuer Geschäftsführer der „westlichsten Karstadt-Filiale Deutschlands”.

„Es gibt ein ganz klares Bekenntnis der Karstadt-Konzernführung zum Standort Hückelhoven. Schließlich gehört diese Filialen zu den lukrativsten im Unternehmen”, sagt der 34-Jährige. Zumindest zurzeit droht also für die 55 Arbeitsplätze in der Filiale Hückelhoven keine Gefahr.

Lobmeyr ist Nachfolger von Volker Erb, der in den Zentraleinkauf für Computer im Konzern gewechselt ist. Das Weihnachtsgeschäft, das allgemein bis vor wenigen Tagen noch als „gut” bezeichnet wurde, nachdem die Fakten auf den Tischen liegen aber doch eher als „schlecht” gewertet wird, stuft Lobmeyr für das Hückelhovener Warenhaus als „zufriedenstellend”ein: „Die Zahlen liegen bei denen des Vorjahres.”

Hückelhoven ist die 22. Filiale, die Lobmeyr im Laufe der elf Jahre, die er im Karstadt-Konzern tätig ist („Ich komme aus der Linie”) kennengelernt hat.

Und er blickt ausgesprochen optimistisch nach vorn: „Ab März bekommen wir ein neues Werbekonzept, mit dem wir unsere standortspezifischen Sortimente schneller und schlagkräftiger bewerben können.”