Erkelenz: Zum Geburtstag eine neue Montagehalle

Erkelenz : Zum Geburtstag eine neue Montagehalle

Als Verantwortliche der Firma Hegenscheidt-MFD GmbH u.Co. KG sprachen die Gesellschafter Prof. Dr. Hans Naumann und Sohn John Naumann von einem Ehrentag, als das Unternehmen sein 120-jähriges Bestehen feiern konnte.

Viele Ehrengäste, unter ihnen der CDU-Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg und sein Vorgänger Dr. Adolf von Spies, hatten sich zu einer Feierstunde und der anschließenden Besichtigung der Werkserweiterung der mechanischen Fertigung sowie der Präsentation einer neuen Groß-Montagehalle eingefunden.

In seiner Festrede ging Naumann, der das Unternehmens 20 Jahre lang mitgestaltet und geführt hat, auf die Geschichte und den aktuellen Stand von Hegenscheidt ein. Demnach ist Hegenscheidt-MFD als Hersteller von Spezialwerkzeugmaschinen für die Eisenbahn -und Automobilindustrie Weltmarktführer für spezielle Radsatz- und Kurbelwellenbearbeitungsmaschinen.

Hegenscheid sei heute im Firmenverbund mit der Niles-Simmons-Hegenscheidt-Gruppe einer der 35 größten Werkzeugmaschinenhersteller der Welt. Das Unternehmen war 1889 in Ratibor, Oberschlesien, von Wilhelm Hegenscheidt gegründet worden. Nach dem Tod des Firmengründers hat Ernst Blau die Geschicke des Unternehmens 40 Jahre lang übernommen.

Nach dem Ende des Zwieten Weltkrieges hat sich Hegenscheidt nach der Flucht aus Ratibor über die Station Erfurt in Erkelenz angesiedelt und die Produktion von Radsatzbearbeitungsmaschinen wieder aufgenommen. Ständig sei der Umsatz gesteigert worden, heute verzeichne der Firmenverbund einen weltweiten Umsatz von 275 Millionen Euro.

Momentan registriere man einen guten Auftragsbestand von über 300 Millionen Euro, was den Unternehmen der Gruppe eine volle Auslastung bis 2011 garantiere, so Naumann. Hegenscheidt-MFD beschäftigt in Erkelenz 400 Mitarbeiter und 40 Auszubildende.