Erkelenz: Zum Einrollen eine Etappe nach Maß

Erkelenz : Zum Einrollen eine Etappe nach Maß

Der Start zur Tour de Jumelage zieht von Jahr zu Jahr mehr Publikum an. So waren zahlreiche Schaulustige gekommen, um die 21 Radfahrer und ihre neun Begleiter zu verabschieden, die am Sonntag nach Berlin aufbrachen.

Wie gewohnt, fahren die Sportler zugunsten des Hospizes; bislang haben sie in diesen Jahr bereits über 6000 Euro einsammmeln können, wie Mitinitiator Wolfgang Kurth vor dem Start um 10 Uhr am Sonntag erklärte.

Mit Gottes Segen versehen, erteilt durch Kaplan Falk und Pfarrer Jendges,verließen die (noch) munteren Akteure auf Räder und in Begleitfahrzeugen die Stadt.

Bürgermeister Erwin Mathissen wünschte ihnen stets Wind von hinten und eine gute Rückkehr. Auch die Schausteller des Lambertusmarktes ließen es sich nicht nehmen, die Sportler zu verabschieden.

Die sonntägliche Etappe diente zum „Einrollen”. Erst nach Köln wurde es hügeliger bei der Fahrt durchs Bergische Land nach Oberveischeide hinter Olpe.

Wie wichtig die Einrolletappe ist, zeigte sich schon wenige hundert Meter nach der Abfahrt, als auf der Fahrt von Venrath nach Kuckum verschiedene Fahrer sich verfuhren. Da hatten die Begleiter unter der Leitung von Tourchef Theo Clemens schon die erste Bewährungsprobe zu bestehen.

Kein Problem für sie - wie auch die erste Etappe kein Problem für die Fahrer darstellte. Die Hitze machte ihnen mehr zu schaffen als das leichte Streckenprofil. Am Montag geht´s dann bergauf, bergab und über den Kahlen Asten.