Kreis Heinsberg: Zuckowski kommt nicht: Sprunggelenk gebrochen

Kreis Heinsberg : Zuckowski kommt nicht: Sprunggelenk gebrochen

„Eisprinzessin trifft Väterchen Frost …“ heißt ein Konzertprojekt der Oberbrucher Rurtal-Schule, der Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Am Sonntag, 12. November, um 18 Uhr ist in der Aula des Gymnasiums in Hückelhoven angesagt: „Tschaikowski meets Zuckowski“.

Rolf Zuckowski, Musiker, Komponist, Musikproduzent und Autor von Kinderliedern, pflegt freundschaftliche Beziehungen zur Rurtal-Schule. Sie hatten dazu geführt, dass die Oberbrucher Schule Teil seines Projekts wurde. Im Rahmen einer bundesweiten Konzertreihe, die sich mit den vier Jahreszeiten beschäftigt, sollen zehn Konzerte zu jeder Jahreszeit von den 40 Projektpartnern Zuckowskis als Benefizkonzerte zugunsten seiner Stiftung „Kinder brauchen Musik“ gestaltet werden. Das Abschlusskonzert wird am 3. Dezember in der Hamburger Elbphilharmonie stattfinden.

Am Mittwochmorgen teilte die Oberbrucher Rurtal-Schule stolz mit, dass ihre Musical-Aufführung am kommenden Sonntag in der Hückelhovener Aula ausverkauft sei. Doch wenig später folgte per „Eilmeldung“ die Hiobsbotschaft: Die Schule hatte erfahren, dass Rolf Zuckowski (70) sich am Dienstag das Sprunggelenk gebrochen hatte. Deshalb werde er nicht im Rahmen der Aufführung in Hückelhoven auftreten können.

„Die Veranstaltung wird trotzdem stattfinden, um auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler und unsere russischen Gäste nicht zu enttäuschen“, erklärte Schulleiter Volker Gilleßen. „Sie haben so viel Energie und Herzblut in dieses Projekt gesteckt.“ Es bestehe allerdings die Möglichkeit, Eintrittskarten zurückzugeben, so die ­Mitteilung der Schule.

Zuckowski hatte berichtet: „Ich habe mir am Dienstagmittag bei einem Sturz auf der Kellertreppe das linke Sprunggelenk gebrochen. Da es ein dreifacher Bruch ist, folgt nun eine recht aufwendige OP und danach eine längere Ausheilungszeit. Zum Glück ist nur der Fuß betroffen und es geht mir körperlich und psychisch ansonsten gut.

Es tut mir sehr leid, dass ich nun einige versprochene Konzerttermine nicht wahrnehmen kann und die betroffenen Partner und ihr Publikum enttäuschen muss.“ Er sei aber zuversichtlich, die Jubiläumskonzerte ab 25. November wenigstens sitzend mit gestalten zu können. Für das Konzert im Kreis Heinsberg bedeutet dies leider: Zuckowski kann es persönlich vor Ort nicht mit ­erleben.

(disch)