Gerderath: Zöpel hilft Vereinen

Gerderath : Zöpel hilft Vereinen

Die Gerderather SPD hatte Staatsminister Christoph Zöpel zu Gast. Der Sozialdemokrat informierte sich auf einer historischen Ortsbegehung zum Thema „Gerderath im Wandel der Zeit” und stand anschließend Rede und Antwort.
Start der Begehung war die Kirche St. Christophorus im alten Ortskern von „Gerderothe”, wo die Gäste von Pfarrer Steffens begrüßt und über die Geschichte der Dorfkirche und ihrer Gemeinde informiert wurden. Auf weiteren Etappen der Begehung erläuterte Ratsherr Norbert Blumenhofen die Ortsgeschichte und Herkunft von Gerderather Straßennamen. Nach Überschreiten „der Lauer” bekam der Gast aus Berlin einen Eindruck vom „modernen Gerderath” mit dem Hallenbad, der Grundschule und der Ganztagshauptschule. Über die Vossemer Straße erreichte man die Bergmannssiedlung. Nach ihrer Errichtung 1959 hatte sich die Einwohnerzahl von Gerderath mehr als verdoppelte. Der ehemalige Ratsherr Erich Ort berichtete vom damaligen Alltag der Kumpels und ihrer Familien. Von den Mühen, sich ein neues Heim aufzubauen, und von der Kameradschaft in der Siedlung. Als letzte Zwischenstation besuchten die Wanderer das evangelische Jugendheim „Cirkel”. Zum Schluss versammelte man sich in der Siedlung auf dem Hof der Familie Taugs. Bei Kaffe, Kuchen und Erfrischungsgetränken ergriffen die Wanderer und andere aus der Nachbarschaft hinzugekommene Gäste die Gelegenheit Zöpel ihre Anliegen vorzutragen.

Hier kamen Nachbarschaftsprobleme ebenso zur Sprache, wie die anscheinend immer noch nicht zufrieden stellende Raumsituation für Gerderather Vereine. Zum letzten Punkt wiesen SPD-Fraktionschef Kloeters und Blumenhofen auf die Verhandlungen der Stadt mit dem katholischen Gemeindezentrum hin. Zöpel betonte, dass Vereins- und Versammlungsräume zwar keine Bundesangelegenheit seien - aber bei einem entsprechenden Willen der Stadt Erkelenz ein solches Vorhaben zu unterstützen, wäre er gerne bereit, bei der Vermittlung für die Beschaffung von Landesmitteln behilflich zu sein.