Heinsberg: Zeichen der Solidarität aus der Ferne vermittelt Hoffnung

Heinsberg : Zeichen der Solidarität aus der Ferne vermittelt Hoffnung

„Wir müssen helfen!” Mit dieser Botschaft kamen Sandra Vondeberg, Juliane Frenken, Agnes Lang, Rebekka Schmitz, Arnesa Secic und Angelika Stein nach den Weihnachtsferien in die Städtische Realschule, Im Klevchen.

Mit Unterstützung von Schulleiter Reinhard Welters und Verbindungslehrerin Sabine Funk wurde die Hilfsaktion für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen vorbereitet und erfolgreich verwirklicht.

Die stolze Spende von 2100 Euro wurde jetzt dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Misereor-Referenten Christopf Kerscht übergeben.

Namens der Hilfsorganisation dankte er den Initiatorinnen sowie allen Schülern, Eltern und Lehrern, die dazu beitrugen, dass diese Summe nunmehr zur Unterstützung von Menschen in Indien und von Misereor dort betreuten Projekten weiter geleitet werden kann.

Auch Schulleiter Reinhard Welters und Sabine Funk dankten allen und stellten das vorbildliche spontane Engagement der Schülerschaft heraus.

Mit einer Ausstellung und Informationen über die Folgen des Seebebens für die Menschen wurden Schüler und Eltern sensibilisiert und zu Spenden aufgefordert. In den Klassen und im Lehrerzimmer wurde ebenso gesammelt wie beim „Tag der offenen Tür”.

Misereor-Referent Christopf Kerscht betonte, dass „solche erfolgreiche Aktionen aus eigenem Antrieb für die betroffenen Menschen auch von großer psychologischer Bedeutung sind”.

So vermittele dieses Zeichen der Solidarität aus der Ferne auch Hoffnung und Auftrieb. Welters stellte heraus, dass die Städtische Realschule neben solchen punktuellen Aktionen seit Jahren auch dauerhafte Unesco-Projekte unterstützt.

Auch mit Blick auf weitere Flutopferhilfen planen die Schülerinnen und Schüler längerfristige Hilfen für Waisenkinderbetreuung und Bildungsprojekte.

Der Misereor-Referent überließ ihnen dazu Schriften zur näheren Information über unterschiedlichste Hilfsprojekte in Indien und Sri Lanka und überreichte den Schülerinnen als sichtbares Dankeschön jeweils einen Misereor-Solidaritäts-Umhänger.