Erkelenz: Zehnte Tour de Jumelage: Einmal den Mount Everest erklommen

Erkelenz : Zehnte Tour de Jumelage: Einmal den Mount Everest erklommen

Was aus Anlass des 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Erkelenz und St. James als einmaliges Erlebnis gedacht war, ist im Laufe der Jahre zu einer viel beachteten Veranstaltung geworden: die Tour de Jumelage.

Ambitionierte Hobby-Rennradfahrer starten seit 2000 von Erkelenz aus zu Freunden und Partnern, um durch ihre Fahrt symbolische eine Verbindung zwischen den Städten und Menschen herzustellen und um zugleich Spenden für das Hospiz zu sammeln. In diesem Jahr gab es bereits die zehnte Tour de Jumelage und Ziel war selbstverständlich wieder St. James in der Normandie.

Das wichtigste Fazit nach der kleinen „Tour de France” mit sieben Etappen: Alle Rennradfahrer und die Begleiter in den Fahrzeugen sind wohl behalten am Ziel und gesund wieder in die Heimat zurückgekehrt. Im „Gepäck” haben sie nicht nur Geschenke, sondern auch die Erinnerung an eine besondere Tour.

Die zehnte Tour stellte alle bisherigen in den Schatten, was die Zahl der Etappen, was die Länge und was die Zahl der Höhenmeter anbetrifft: Auf den sieben Etappen bewältigten die Pedaleure insgesamt 1122 Kilometer und kletterten dabei einmal auf den Mount Everest; zumindest rechnerisch - immerhin überwanden sie 9450 Höhenmeter.

Aber nicht nur die Partnerschaft zwischen den Städten motiviert die Radsportler. Sie sind als agile, im Leben stehende Rennradfahrer eine Partnerschaft eingegangen mitÊsterbenden Menschen. Die Gruppe der Tour de Jumelage unterstützt mit ihren Fahrten das Hospiz in Erkelenz, sammelt vor und nach der Tour Spenden oder „verkauft” Kilometer an Sponsoren. Dadurch sind bisher immerhin rund 130.000 Euro für das Hospiz zusammengekommen.