Erkelenz: Zebrastreifen vor der Erka-Halle?

Erkelenz : Zebrastreifen vor der Erka-Halle?

Kritik an der Verkehrsregelung an der Krefelder Straße ist laut geworden. Vornehmlich entzündet sich diese Kritik an zwei Fußgängerüberwegen, die unterschiedlich ausgewiesen sind.

So gibt es an der Krefelder Straße in Höhe der Erka-Sporthalle zwar eine Mittelinsel, die Fußgängern Sicherheit geben soll, es fehle allerdings, so ist zu hören, an einer Fahrbahnmarkierung, den so genannten Zebrastreifen.

An anderer Stelle gibt es hingegen die weißen Streifen: An der Einmündung der Anton-Heinen-Straße auf die Krefelder Straße kurz hinter dem Ziegelweiher. Diese Unterschiede seien nicht angebracht, heißt es kritisch.

Die Stadt hätte auch an der Erka-Sporthalle die weiße Farbe auspacken sollen, zumal viele Schüler an dieser Stelle die Straße überqueren würden. „Wahrscheinlich muss erst was passieren, ehe man auch hier handelt”, ist zu hören.

Keine Notwendigkeit

Die Erkelenzer Stadtverwaltung sieht hingegen keine Notwendigkeit, die Situation an den beiden Übergängen zu verändern.

Der Übergang an der Erka-Sporthalle liege in unmittelbarer Nähe zu einem beampelten Übergang an der Kreuzung mit dem Schulring und dem Zehnthofweg. Dort könne jeder sicher über die Straße gelangen.

Anders stelle sich die Situation hinter dem Ziegelweiher dar. Dort gebe es in der Nähe keinen anderen Überweg.

Außerdem würden an dieser Stelle vornehmlich Grundschüler die Krefelder Straße überqueren, wenn sie aus dem Marienviertel zur Luise-Hensel-Schule am Karolingerring gegen wollten.

Dem Verkehrsnachwuchs im Rahmen eines sicheren Schulweges durch einen Zebrastreifen Unterstützung zu gewähren, sei sinnvoll.