Erkelenz: Wilfried Mercks ist kein Genosse mehr

Erkelenz : Wilfried Mercks ist kein Genosse mehr

Wilfried Mercks sieht rot und verlässt die SPD im Streit.

Zukünftig sitzt er für die CDU und nicht für seine Ex-Genossen im Jugendhilfeausschuss der Stadt. Den Ex-Genossen bescheinigt er mangelnde Solidarität und schlechten Stil.

Wilfried Mercks war seit 1987 in der Erkelenzer SPD aktiv. Nach einigen Jahren der Distriktarbeit gehörte der studierte Stadtplaner von 1994 bis 2007 dem Erkelenzer Rat an. Von 1996 bis 2002 war er auch Unterbezirksvorsitzender.

Bei der Landtagswahl 2000 trat er als Kandidat an, schaffte aber nicht den Einzug in den Landtag. Seit zwei Jahren ist Mercks Kreisgeschäftsführer des DRK. In einer Mail an die „lieben Freundinnen und Freunde in der SPD” begründete Mercks am Freitag seinen Austritt nach 22 Jahren mit der mangelnden Rückendeckung durch die Partei bei der Vergabe des Mandats für den Jugendhilfeausschuss, die einen Verbleib in der Partei für ihn unmöglich mache.

Seine eigene Partei habe ihn bei der Besetzung des Jugendhilfeausschusses „hinten wegfallen lassen”. Erst über die CDU konnte er in der Funktion als DRK-Kreisgeschäftsführer die Ausschussteilnahme klarmachen.