Wegberg: Wie kann ich eigentlich Bürgermeister werden?

Wegberg : Wie kann ich eigentlich Bürgermeister werden?

Mit einem Schulabschluss in der Tasche steht jungen Leuten das ganze Spektrum an Berufen vom Allgemeinmediziner bis zum Zahntechniker offen.

Doch für viele ist die Bandbreite zu weitläufig, sie kennen kaum mehr als die Berufe ihrer Eltern.

Genau da setzt die Informationsveranstaltung Job-Info-Live 2003 an, die die Schulen des Wegberger Schulzentrums, das Maximilian-Kolbe-Gymnasium, die Edith-Stein-Realschule und die Gemeinschafts-Hauptschule, zusammen mit der Stadt Wegberg den Schülerinnen und Schülern am Samstag, 8. Februar, anbieten.

Von einer Basaratmosphäre und einem Marktplatz spricht Willi Maus, Lehrer am Maximilian-Kolbe-Gymnasium, der gemeinsam mit seinem Kollegen Hans-Jürgen Knubben für die Organisation zuständig ist. „Die Schüler und ihre Eltern können von Stand zu Stand gehen und mit den Vertretern der verschiedenen Berufsgruppen sprechen”, beschreibt maus das bunte Treiben, das nächsten Samstag in die vierte Runde geht.

Die Ansprechpartner, und das ist der Clou der Veranstaltung, setzen sich aus Repräsentanten von Firmen, Eltern und ehemaligen Schülern zusammen. Da werden sein: der Apotheker, der Gießereitechniker, der Fleischer, der Diplom-Designer oder der Flugkapitän.

Auch das Berufskolleg wird an einem Stand vor Ort sein, genau wie die Fontys Hochschule aus Venlo, die E-Business-School aus Östrichwinkel und die Fachhochschule Düsseldorf mit den Bereichen Medien und Elektrotechnik.

Erstmalig in der vierjährigen Geschichte von Job-Info-Live zählt die Stadt Wegberg zu den Veranstaltern. Zwar war die Verwaltung auch schon bei den vergangenen Malen präsent.

Doch jetzt informiert etwa auch das Hallenbad oder ein städtischer Kindergarten über Berufsaussichten und -Chancen. Und wenn jemand interessiert ist: „Letztes Jahr hatte ich schon mal eine Anfrage. Natürlich werde ich auch Auskunft geben, wenn jemand Bürgermeister werden will”, verspricht Bürgermeisterin Hedwig Klein.

Maus schätzt, dass im Pädagogischen Zentrum mindestens 50 Vertreter auf zukunftshungrige Schülerinnen und Schüler warten werden.