Genehen: Wetter kann der Stoppelfeldfete nichts anhaben

Genehen : Wetter kann der Stoppelfeldfete nichts anhaben

Traditionell veranstaltete die Katholische Landjugend-Bewegung (KLJB) die schon beinahe mit Kult-Status belegte Stoppelfeldfete in Genehen.

Dem widrigen Wetter zum Trotz zog es am Samstag 2500 Besucher zu dem Ereignis für Jung und Alt, um bei lauter Live-Musik auf dem riesigen Gelände zu feiern.

Bereits dienstags begannen für die rund 70 Mitarbeiter auf einem Stoppelfeld in Genehen die Aufbauarbeiten für den Samstag Abend. Das völlig aufgeweichte und schlammige Feld veranlasste die KLJB dazu, den Außenbereich zu verkleinern und gleichzeitig den Boden mit Stroh, Gummimatten und Mulch auszulegen.

„Wegen des Wetters mussten wir immer wieder umplanen”, beschreibt Peter Rütten, Vorsitzender der KLJB. Zudem konnte der Parkplatz auf dem Stoppelfeld nicht genutzt werden, sodass die Autos im nahe liegenden Gipco parken mussten.

Völlig verschlammte Schuhe blieben somit nicht aus, auch wenn sich die meisten Besucher überwiegend in dem 1200 Quadratmeter großem Zelt aufhielten. Grund dafür war die in der Region bekannte und beliebte Popgruppe „Just is”, die ihrem Publikum mächtig einheizte und das Zelt in eine riesengroße Party verwandelte.

Klassiker von Bryan Adams oder Lobeshymnen auf Borussia Mönchengladbach und aktuelle Chart-Musik animierten das Publikum ein ums andere Mal zum Mitsingen und -klatschen.

Die eifrigen Helfer der KLJB am Getränkestand und am Grill hatten einen recht stressfreien Abend. „Allzu großen Andrang hatten wir hier draußen nicht”, befand Elmar Bongartz (21) aus Rath-Anhoven, der am Getränkestand auf dem Außengelände Dienst schieben musste.

Ein anderes Bild erlebten die Jugendlichen im Zelt, die alle Hände voll zu tun hatten, um dem Ansturm der Bestellungen gerecht zu werden. Für die feierlustigen Gäste hätte es scheinbar immer weiter gegen können, doch gegen zwei Uhr war allmählich Schluss, als „Just is” nach gelungenem Auftritt die Bühne verließen.

„Zwar war es schon ein wenig stressig, doch es hat alles gut geklappt”, resümierte Rütten mit großer Zufriedenheit über die anstrengenden Tage.

Für die Besucher steht eines jetzt schon fest: Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr auf der Stoppelfeldfete in Genehen.