Heinsberg: Wer grölt oder pöbelt, muss bald zahlen

Heinsberg : Wer grölt oder pöbelt, muss bald zahlen

Wer lautstark herumgrölt, leere Getränkeflaschen in öffentlichen Anlagen liegen lässt oder gar hier seine Notdurft verrichtet, hat zukünftig in Heinsberg mit härteren Konsequenzen zu rechnen.

Der Entwurf einer „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Heinsberg”, der jetzt von allen Fraktionen des Rates verabschiedet wurde, bietet dazu die Basis.

„Die CDU-Fraktion begrüßt ausdrücklich die Neufassung der Verordnung”, unterstrich Wilfried Louis. „Die an die aktuelle Gesetzgebung angepasste Verordnung bietet eine wirksame Grundlage, störendes Verhalten auf Verkehrsflächen und in städtischen Anlagen zu unterbinden.”

Insbesondere die Verbotsvorschriften des § 167; 3 finden Louis Zustimmung. Sie ermöglichen es, das eingangs erwähnte Fehlverhalten mit empfindlichen Bußgeldern zu ahnden. Ralf Herberg (SPD) stimmte den Ausführungen der CDU zu und schlug zudem vor, einen Bußgeldkatalog zu erstellen.