Kreis Heinsberg: Wenn ein Kind in Not ist

Kreis Heinsberg : Wenn ein Kind in Not ist

„Mein Kind hat einen Gegenstand verschluckt und droht zu ersticken.” Ein Kind ist gefallen und hat vielleicht eine Gehirnerschütterung. Oder ein Kind bekommt mitten in der Nacht einen Pseudokruppanfall. Viele Eltern sind in solchen Situationen überfordert und wissen nicht so recht, was sie tun sollen.

In Oberbruch trafen sich 25 Teilnehmerinnen aus den Städtischen Kindertagesstätten in Heinsberg und Oberbruch zu einem Erste-Hilfe-Kurs der besonderen Art. Eingeladen hatten Dieter Finken von der AOK-Regionaldirektion, Ria Jansen von der Kindertagesstätte in Oberbruch und Erika Wählen von der Kindertagesstätte in Heinsberg.

Gemeinsam mit zwei Trainern von FirstAid, Schule für Notfall und Rettung aus Düsseldorf, wurden verschiedene Notfallsituationen des täglichen Lebens angesprochen. Dazu gehörten neben den lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei Babys und Kindern auch Handlungsempfehlungen bei Erkrankungen wie Pseudokrupp, Epiglottitis (eine lebensbedrohliche Kehldeckelentzündung) und Asthma oder Ratschläge, um plötzlichem Kindstod vorzubeugen.

Im Anschluss an eine theoretische Einweisung ging es in den praktischen Teil über. An speziellen Dummys, sprich Puppen in Form von Babys und Kleinkindern übten die Mütter, wie sie schnell und richtig helfen können, wenn ein Kleinkind verunglückt oder erkrankt.

„Dieses Wissen gibt mir jetzt mehr Sicherheit und Selbstvertrauen”, so das Fazit einer Teilnehmerin nach der Veranstaltung.