Kreis Heinsberg: Weniger Hausmüll im Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg : Weniger Hausmüll im Kreis Heinsberg

Das Hausmüllaufkommen geht kreisweit weiter zurück. Im Ausschuss für Umwelt und Verkehr stellte die Verwaltung die Siedlungsabfallbilanz 2005 vor.

Demnach ging das Pro-Kopf-Aufkommen beim Hausmüll 2006 um 11,3 Prozent zurück. 2005 hatten die knapp 261.000 Einwohner durchschnittlich 159,4 Kilogramm entsorgt, 2006 waren es dann nur noch 141,4 Kilo.

Das Amt für Umwelt- und Verkehrsplanung führt den Rückgang fast ausschließlich auf die Neustrukturierung des Abfallwesens in der Stadt Erkelenz zurück. Denn dort ging das Hausmüllaufkommen um mehr als ein Drittel zurück: von 267,1 auf 174,2 Kilo pro Einwohner.

Trotzdem liegt Erkelenz damit immer noch über dem Durchschnitt im kreisweiten Vergleich der Kommunen. Mit 186,1Kilo war der Wert in der Kreisstadt Heinsberg am höchsten. Wie schon in den Vorjahren fielen in den Gemeinden Waldfeucht und Gangelt mit jeweils rund 64 Kilo je Einwohner die geringsten Mengen an.

Beim Sperrmüll, wo kreisweit der Wert von 18,2 auf 15,4 Kilo je Einwohner sank, gelang es in der Gemeinde Selfkant sogar, das Aufkommen um stolze 86 Prozent von 28,2 auf 4,0 Kilo je Einwohner zu senken. Dies war die Folge der Einführung eines Abholkarten-Systems.

Bei den Leichtverpackungen sank das Aufkommen in den DSD-Sammlungen von 37,6 auf 36,7 Kilo je Einwohner, allerdings stieg die Summe des verwerteten Materials dabei von 21,5 auf 24 Kilo an.)