Lövenich: „Weihnachtsland” im Feuerwehrmuseum

Lövenich : „Weihnachtsland” im Feuerwehrmuseum

Umgeben von Historie präsentierten am Wochenende Schnitzer, Klöpplerinnen und Musiker aus der Bergstadt Thum im Landkreis Annaberg das „Weihnachtsland Erzgebirge” mit seinen Sitten und Bräuchen zur Weihnachtszeit im Rheinischen Feuerwehrmuseum Erkelenz-Lövenich.

Dazu meinte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Klaus Ruetz zur Eröffnung der Demonstration: „Nussknacker, Lichterengel, Schwibbögen, Räuchermännchen - nirgends ist die Verbundenheit mit solchen weihnachtlichen Sachen inniger als im Erzgebirge.”

Das Museum hatte sich wahrlich in ein „märchenhaftes Weihnachtsland” verwandelt. Dazu gab es das wohlklingende Spiel der Musiker von der Bergkapelle Thum in ihren traditionellen Bergmannstrachten. Das alles war so richtig nach dem Geschmack der Besucher, die hier nicht alltägliches und außergewöhnliches Handwerk bewundern konnten.

Allerlei Wissenswertes war auf Tafeln und Schriften über die Urlaubsregion zu lesen: „MitÔm Arzbargbau fing alles an.” Dazu gab es Informationen über erzgebirgisches Handwerk, wie z. B. über Zinn- und Steindrehen, Strumpfwirken, Weihnachtsbergbau und Räucherkerzen. In den angrenzenden Ausstellungsräumen blickten die Besucher staunend auf die schnellen Finger der Klöpplerinnen und die geschickten Händen der Schnitzer.

Ergänzend dazu lud der Verkaufsstand mit erzgebirgischer Volkskunst ein. Eine Cafeteria mit Butterstollen und Kartoffelkuchen brachte das Kulinarische der Gäste geschmackvoll näher. Dazu stellte der Thumer Künstler Ernst Felber Aquarelle aus, darunter auch Erkelenzer Motive.

Bei der offiziellen Eröffnung dankte der Erkelenzer Bürgermeister Erwin Mathissen den Gästen und Organisatoren für diesen Beitrag zum kulturellen Leben in der Stadt. Mit dieser Präsentation wurde die Möglichkeit geschaffen, das ferne Erzgebirge vor Ort zu erleben.

Die seit der Wende bestehende Freundschaft zwischen dem CDU-Ortsverband Lövenich-Katzem-Kleinbouslar und den Christdemokraten in Thum hat in den Jahren mit dazu beigetragen, die Barrieren zwischen Ost und West abzubauen.

Dazu sprach der Thumer Ratsherr Dr. Matthias Hofmann die Hoffnung aus, dass die Präsentation die Freundschaften festigen und noch bestehende Hemmnisse abbauen möge. Doch von Hindernissen war nichts zu spüren.