Hückelhoven: Weihbischof hört sich Sorgen an

Hückelhoven : Weihbischof hört sich Sorgen an

Das gab Dr. Johannes Bündgens freimütig zu: Mit „Bauchschmerzen” sei er von Aachen nach Hückelhoven gekommen. Die rühren daher, dass in den zehn Kirchengemeinden Hückelhovens derzeit nur zwei Priester, nämlich Pfarrer José Kallupilankal und Klaus Jansen, seelsorgerischen Volldienst leisten - kein Ruhmesblatt für das Bistum, als dessen Vertreter Weihbischof Bündgens Hückelhoven besuchte.

Bei der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt hatte Dr. Bündgens Gelegenheit, mit den Spitzen der Verwaltung, also Bürgermeister Bernd Jansen, Erster Beigeordneter Helmut Holländer sowie Beigeordneter Dr. Achim Ortmanns über Fragen der Zusammenarbeit zu sprechen.

Der Bürgermeister betonte, dass auch die Stadt Interesse daran habe, dass in den öffentlichen Einrichtungen christliche Werte vermittelt werden. Er werde, das versprach der Weihbischof, das Anliegen der Gemeinden „nicht aus den Augen verlieren”.

Im Rahmen der Visitation Hückelhovens, die Dr. Bündgens am 11. Januar begann, hatte er Gelegenheit, mit den Kirchenvorständen der zehn Gemeinden, die der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG Hückelhoven) angehören, zu führen. Aber auch zum Gedankenaustausch mit aktiven Gruppen in den Gemeinden, mit Messdienern und pastoralen Mitgliedern nahm er sich Zeit.

Darüber hinaus stand auch die Firmung Jugendlicher auf seiner Agenda. Im Altenheim St.Lambertus zelebrierte Dr. Bündgens eine Messe. Aber auch der Besuch von weltlichen Einrichtungen, die für die Stadt Hückelhoven von Wichtigkeit sind, stand auf seinem Besuchsplan: So stattete er dem Bergbaumuseum ebenso einen Besuch ab, wie er im Gymnasium zu Gast war.