Wegberg: Wegberger Team rhino´s Leipert hat Pech mit den Reifen und dem Wetter

Wegberg : Wegberger Team rhino´s Leipert hat Pech mit den Reifen und dem Wetter

Zur Auslandspremiere des Wegberger Rennstalls rhino´s Leipert in der neuen ADAC-Formel „Masters” ging es ins niederländische Assen. Und da Premieren so schön sind, gab es direkt die zweite Premiere.

Es regnete in Strömen beim 5. Lauf, und somit gab es auch das erste Regenrennen in der Geschichte der Nachwuchsformel. Christian Wangard und Ferdinand Stuck gingen für das Wegberger Team rhino´s Leipert an den Start.

„Viel Rennglück hatten wir diesmal nicht”, erklärte Teamchef Ingo Leipert nach den beiden Rennen.

Nicht nur, dass Christian Wangard (Koblenz) und Ferdinand Stuck (Porto Ceresio, Italien) zum ersten Mal überhaupt auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit unterwegs waren, sie haben auch im Regen noch keine große Erfahrung mit einem Formelfahrzeug.

So mussten sich beide erstmal hart an die Zeiten rankämpfen und die richtige Abstimmung für sich selber finden. Doch nach und nach wurde es besser, und wenn es auch metereologisch keinen Silberstreif am Horizont gab, so doch in den Köpfen des Teams.

In Rennen 1 hatten beide Piloten einen super Start und kämpften sich im Rennen auf P9 und P10 vor, bis sie dann in weitere Kämpfe verwickelt wurden. Am Ende kam Wangard auf Rang 10 und Stuck auf Platz 11 ins Ziel.

Rennen 2 war für Ferdinand Stuck und seinem 145 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder mit Volkswagen-Motor leider schnell unfreiwillig beendet. Der jüngste Sohn von Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck kam beim Start abermals gut vom Fleck, musste jedoch einem anderen Fahrzeug ausweichen.