Wegberg: Wegberger sollen sich pudelwohl fühlen

Wegberg : Wegberger sollen sich pudelwohl fühlen

Die Stadt Wegberg hat ihren Einwohnern viel zu bieten. Die zahlreichen Neubürger in jedem Jahr sind der Beweis.

Doch um die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu erhalten, bleibt noch viel zu tun, meinen Bürgermeisterin Hedwig Klein und ihre Rathauscrew.

Die Innenstadt muss attraktiver werden, das Leben in der Stadt und den umliegenden Orten noch besser und komfortabler.

Das Zauberwort zur Realisierung dieser Ziele heißt Stadtmarketing. Dadurch sollen sich die Wegberger in ihrer Heimat pudelwohl fühlen. Und darüber hinaus soll die Stadt auch noch ein Magnet für Touristen werden. Das kurbelt das Geschäft an und die Lebensqualität.

Um auf dem Marketing-Neuland gehen zu lernen, arbeitet die Verwaltung jetzt mit dem Planungsbüro Heinze und Fauns zusammen, das schon viele Projekte dieser Art ans Laufen brachte.

Am Mittwoch stellte Frank Heinze den geplanten Ablauf des Wegberger Marketingprozesses vor. „Die Einführung erfolgt in vier Arbeitsschritten: Analyse, Mobilisierung, Konzeptentwicklung und Realisierung”, verdeutlichte Heinze.

Derzeit befindet sich das Projekt in Phase eins. Untersuchungen und Unterlagen zu Freizeit, Tourismus, Bebauung und Flächennutzung werden ausgewertet, um Chancen und Risiken für die Stadt auszuloten. Eine Koordinationsrunde, bestehend aus Bürgern, Politikern und Vertretern der Verwaltung, soll erste Schritte festlegen.

Hinzu kommen Ortsbegehungen und Diskussionsrunden mit Bürgern. „Die Einbeziehung der Bürger ist uns sehr wichtig, denn sie sind es ja, die vom Stadtmarketing profitieren sollen.”

Vonnöten sei die Mobilisierung möglichst vieler Einwohner. Dazu soll vor allem die Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 12. Februar, um 19 Uhr im PZ des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums dienen.

Dort sollen positive Stimmung für das Projekt geweckt und erste Ideen vorgebracht werden. Zudem können sich die Bürger in Gruppen eintragen, die gemeinsam Konzepte in den Bereichen Einkauf, Freizeit und Tourismus sowie Wohnen aufstellen.

Am 22. und 29. Januar sowie am 5. Februar schaltet die Stadt zusätzlich eine Stadtmarketing-Hotline, bei der Interessenten Fragen und Anregungen vorbringen dürfen.

Im März startet die Konzeptentwicklung, in der die Arbeitskreise ein Stadtprofil und konkrete Projekten erarbeiten, die ab September nach der Auftaktveranstaltung für die Realisierungsphase in die Tat umgesetzt werden. „Wir hoffen, dass wir den Stadtmarketingprozess in einem Jahr weitgehend abgeschlossen haben”, zeigte sich Bürgermeisterin Hedwig Klein am Mittwoch optimistisch.