Wegberg: Wegberg: Bericht zum Vandalismus erscheint „dünn”

Wegberg : Wegberg: Bericht zum Vandalismus erscheint „dünn”

Seit im Juni das Sicherheitskonzept zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Rat beschlossen wurde, sind die Beschwerden über Vandalismus, Verschmutzung öffentlicher Wege und Ruhestörung durch Jugendliche deutlich zurückgegangen.

Dies berichtete die Verwaltung auf der letzten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport. Nachdem die Bürger dazu aufgefordert worden waren, seien deutlich mehr Zeugenaussagen und Hinweise eingegangen, wodurch Sachverhalte verstärkter aufgeklärt werden konnten.

Darüber hinaus habe auch eine „deutlich erkennbare Präsenz” der städtischen Mitarbeiter vor allem in den Abendstunden zu einer effizienteren Bearbeitung der Sachverhalte geführt. Auch durch präventive Arbeit im Bereich des Jugendschutzes hätten vermehrt Daten an die Polizei übermittelt werden können, was in laufenden Verfahren dienlich gewesen sei.

Diese Ergebnisse wurden von der FDP jedoch als „etwas dünn” bezeichnet. So forderte der Sicherheitsbeauftragte der Liberalen, Christoph Böhme, den Bericht „mit Leben zu füllen”. Dem schloss sich auch Nicole von den Driesch für die SPD an, die gerne Vergleichszahlen kennen würde, die im Hauptausschuss bearbeitet werden können. Also wird das Thema Sicherheit in der laut Polizeistatistik sichersten Stadt im Kreisgebiet weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung stehen.