Kreis Düren: Wechsel an der Spitze des Psychologischen Beratungszentrums

Kreis Düren : Wechsel an der Spitze des Psychologischen Beratungszentrums

„Nur wer über Dinge nachdenkt, kann auch vordenken. Kurt Pelzer war stets ein Vordenker“, blickte Cornelia Kenke, Pfarrerin im Ruhestand, bei der Verabschiedung des 65-Jährigen auf eine lange gemeinsame Arbeit in der Evangelischen Gemeinde zu Düren zurück. Mancher Jahresbericht habe Themen aufgriffen, die „Jahre später in die allgemeine Diskussion durchgesickert sind“.

Beinahe 40 Jahre lang arbeitete der Psychologe in Düren, und leitete das Psychologische Beratungszentrum der Evangelischen Gemeinde. Diese Woche wurde Kurt Pelzer von seinen Kollegen, Mitstreitern und Wegbegleitern in den (Un-)Ruhestand verabschiedet. Moderiert wurde die kurzweilige Feier im Gemeindesaal von Pfarrer Dr. Dirk Christian Siedler.

Zu den Festrednern gehörten neben Cornelia Kenke auch Landrat Wolfgang Spelthahn und Dürens Bürgermeister Paul Larue. „Sie haben hier Pionierarbeit geleistet“, attestierte Spelthahn Kurt Pelzer mit Blick auf den Aufbau von Beratungsangeboten für die Menschen im Kreis Düren. Larue dankte für die „gute Zusammenarbeit“ der Evangelischen Gemeinde mit der Stadt und dem Kreis sowie den Trägern der freien Jugendhilfe.

Pfarrer Stephan Schmidtlein, der Vorsitzende des Presbyteriums, hob hervor, dass sich Kurt Pelzer stets für die Selbstständigkeit des Beratungszentrums eingesetzt und damit das Beratungsangebot für alle Rat suchenden Menschen ohne Einschränkungen offengehalten habe. „Weit über die Kreisgrenzen hinaus hat er sich darüber hinaus mit der Fachwelt vernetzt“, sagte Schmidtlein. Auf Landes- und auch Bundesebene habe Kurt Pelzer gewinnbringend sein Wissen und seine Erfahrung eingebracht und auch an dieser Stelle wertvolle Impulse für die Arbeit gegeben.

(sj)