Wassenberg: Wasserwerkstatt in Wassenberg

Wassenberg : Wasserwerkstatt in Wassenberg

Fast beschwörend warben Bürgermeister Manfred Winkens und Stadtplaner Jochen Meyer-Brandis in der jüngsten Sitzung des Wassenberger Planungsausschusses dafür, Wassenberg endlich aus dem „Dornröschenschaf” zu wecken.

„Es muss in der Innenstadt einiges passieren”, so Winkens und wies auf das Konkurrenzverhältnis zu den anderen Kommunen im Kreis Heinsberg hin.

Passieren soll im Bereich zwischen Burgberg und Gondelweiher in der Tat viel, wenn es für die Pläne von Meyer-Brandis und dessen Kooperationspartnern ausreichend öffentliche Fördermittel gibt. Höhe- und Schlusspunkt des Projekts ist eine mehr als eine Million Euro teure Wasserwerkstatt in einer Glaspyramide im Bereich des jetzigen Freibades, die nicht nur bei Ausschussmitglied Dr. Susanne Beckers, FDP, Skepsis hervorrief: „Wir sind hier auf dem Land und nicht in New York oder München”.

Sie plädierte statt dessen für eine Eislaufbahn im Winter und eine Bühne mit Leinwand im Sommer. Erhebliche Veränderung würde auch der Bergfried erfahren, wenn die von Reiner Hirtz, Büro Rongen, vorgestellten Pläne Wirklichkeit würden. In den künftig als Veranstaltungsfläche nutzbaren Turm sollen mehrere Geschosse eingezogen werden, oben soll er einen runden oder eckigen Glasaufsatz erhalten.