Wasser kam von allen Seiten

Wasser kam von allen Seiten

Erkelenz (an-o) - Halbzeit der Sommerferien und Ende der Erkelenzer Ferienspiele mit großem Finale: Chaosspiel und Wasserschlacht. Und alle 110 Kinder sowie das Betreuerteam versicherten Jugendpfleger Thomas Weber: "Es war herrlich, wir kommen im nächsten Jahr wieder."

Am Morgen des letzten Tages startete im gesamten Areal von Haus Hohenbusch das "Chaosspiel", bei dem die einzelnen Gruppen die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen hatten und ein gewolltes Durcheinander herrschte. Nach dem Grillfest wurde nachmittags die Wiese hinter dem Herrenhaus zum Spielen freigegeben. Das war der große Augenblick für die inzwischen eingetroffenen Väter. Sie spielten mit ihren Söhnen Fußball. Torwandschießen und Stelzengehen war genauso angesagt wie Hüpfburg, Hüpfbälle oder die Wasserrutsche.

Stets umlagert war die nagelneue Ballkanone immer dicht umlagert. Sie verschoss Plastikbälle verschossen, die dann von den Kindern mit Trichtern aufgefangen werden mussten.

Mit der Flüstertüte

Immer wieder hieß es: "Herr Weber, darf ich...?" und "Herr Weber, ich habe da mal eine Frage...!" Er war eine viel gefragte Person. Mit einer großem Flüstertüte verschaffte er sich Gehör.

Als dann endlich die heiß ersehnte Wasserschlacht beginnen sollte, öffnete der Himmel seine Schleusen. Es blitzte und donnerte. So fand die "Schlussrunde" mit einem herzlichen Dank an die Betreuermannschaft im Atelier , wohin alle geflüchtet waren, statt..

Das Ende der Erkelenzer Ferienspiele ohne die beliebte Wasserschlacht? Nein! Erkelenzer Kinder sind nicht wasserscheu und lassen sich deshalb von etwas Regen den Spaß nicht verderben. Und so kamen die wassergefüllten bunten Luftballons doch noch zum Einsatz, und der Jugendpfleger landete, der Tradition entsprechend, im Wasserbecken.

Das Gummigefäß hielt schließlich den Ansturm der vielen Kinder nicht aus und platzte. Wasser von oben und unten, von allen Seiten - ein feuchter und fröhlicher Spaß für die Rasselbande. Und für den Reporter, der ebenfalls keinen trockenen Faden mehr am Leib hatte, als die Wasserschlacht zu Ende war.