Erkelenz: Wassenjazz spielt für die „Sonnenblume”

Erkelenz : Wassenjazz spielt für die „Sonnenblume”

Zum zweiten mal spielte die Formation Wassenjazz in der Leonhardskapelle zugunsten des ambulanten Kinderhospizdienstes „Sonnenblume” auf.

Und obwohl durch das gleichzeitig stattfindende Nachtschwärmer-Kneipenfestival eine durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz bestand, war das Benefizkonzert gut besucht. Unter den Zuhörern waren auch Bürgermeister Peter Jansen und seine Frau, die bereits im Vorjahr den coolen Klängen der Jazzer erlegen waren.

Die Stimme von Wassenjazz ist Jacqueline Drescher, die es verstand, bekannte und weniger bekannte Stücke gefühlvoll zu intonieren. Den Gesang der Wegbergerin unterstützen Eckart Krause am Piano, Detlef Rick am Schlagzeug, Günter Rixen am Bass und Robert Seidl an der Gitarre. Die Band überzeugte aber auch durch Instrumentals. So begann das Konzert mit einer Eigenkomposition und dem Stück „Stolen Moments” von Oliver Nelson, bevor Drescher die Bühne betrat. Gemeinsam überzeugte das Quintett mit seiner Mischung aus Latin, Swing, Jazz und Blues.

Ein Höhepunkt vor der Pause war die Ballade „Get here” von Oleta Adams, bei der Drescher nur von Pianist Krause begleitet wurde. Das Repertoire umfasste auch Gershwins „Summertime” und das Instrumental „Ain´t she´s sweet”.

Obwohl der Eintritt kostenlos war, kamen über 1800 Euro zugunsten des Hospizdienstes zusammen, wobei rund 1000 Euro als Firmenspende von dem Erkelenzer Unternehmen Hegenscheidt MFD stammten. „Die Möglichkeit, eine gute Sache zu unterstützen und das mit einem Konzert zu verbinden, ist für uns natürlich immer reizvoll”, erklärte Jacqueline Drescher und kündigte für nächstes Jahr eine Fortsetzung der karitativen Konzertreihe in der Leonhardskapelle an.