Wassenberg: Wassenbergern sind die Ideen nicht ausgegangen

Wassenberg : Wassenbergern sind die Ideen nicht ausgegangen

Die „Kostenfalle” hat jetzt auch den Karnevalszug erreicht. Die goldenen Zeiten mit mehr als 50 Wagen sind wohl vorbei, meint auch Zugleiter Heinz Wynen, der seit 20 Jahren weiß, wovon er spricht.

Immerhin konnte er noch 30 große Fußgruppen mit Bagagewägelchen und eigener Begleitmusik zum Mitmachen bewegen.

Das geschah mit viel Einfallsreichtum, viel „Farbe” und Stimmung, die auf die wieder dicht besetzten Zugränder von Birgelen bis Süd überschwappte.

Bis auf den Musikverein Birgelen machte leider kein stadteigenes Trommler- oder Musikkorps mit. Die DJK Wassenberg ging wieder mit prima Werbung für den Sport voran. Sehr schön auch der „Sternenhimmel” der Pfadfinderschaft von St. Georg. Die Außenorte Rosenthal und Eukradohr waren mit verschiedenen Ideen und vielen Ortsansässigen bestens vertreten. Eine Jugendgruppe stellte fest: „Wir sind nicht alle kriminell!”.

Das Ortsthema „Akazien-Generalfällung” und einiges mehr nahmen „Brühl Olé” und die Gruppe Paulsen/Willms phantastisch aufs Korn. „Friede, Freude, Eierkuchen - den Streit im Rat muss man jetzt suchen” lautete die in Aktion umgesetzte Anspielung auf die Ruhe im Stadtrat.

Der UKV Orsbeck und die „Kaffeemänn” aus Effeld mit Riesenformation zeigten den vielen Besuchern, dass ihnen die Ideen nicht ausgegangen sind. Die Prinzen aus Wassenberg und Effeld konnten sich nicht beklagen über Mitmachen und freundliche Reaktion vom Straßenrand.