Selfkant-Tüddern: Wanderer erhalten essbare Selfkantkarte

Selfkant-Tüddern : Wanderer erhalten essbare Selfkantkarte

Auch der Selfkant hat jetzt einen „Partner der Region”: das BauernmuseumTüddern. Mit ihrem Ziel, die Selfkantregion nicht nur in Sachen Tourismus stärker zu präsentieren, haben die drei Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, Selfkant und Waldfeucht anscheinend den Nagel auf dem Kopf getroffen.

War zunächst Skepsis über den Begriff „Der Selfkant” zu hören, überzeugten vor allem gut durchdachte Konzepte. Nicht nur die Teilnahme und Präsentation auf der Grünen Woche in Berlin waren der Durchbruch.

Auch überregional scheint „Der Selfkant” angekommen, mittlerweile fließen auch die erhofften Zuschüsse. Betriebe aus der Region identifizieren sich ebenfalls mit dem Konzept. Zunächst war es in der Gemeinde Waldfeucht das Café Klus, das zum Partner der Region wurde.

Vor Wochen wurde am Haus Hamacher in Gangelt das Logo-Schild enthüllt. Der Selfkant präsentierte nun ebenfalls einen Partner: das Bauernmuseum Tüddern. Mit seinen Schätzen lockt das Bauernmuseum jährlich Tausende an. Die Bürgermeister Herbert Corsten (Selfkant), Bernhard Tholen (Gangelt) und Johannes von Helden (Waldfeucht) enthüllten nun am Bauernmuseum das Logo des Projektes „Der Selfkant”. Zur kleinen Feierstunde waren viele Gäste aus Wirtschaft und Politik der drei Gemeinden erschienen.

Zudem verfolgten viele Interessenten die Enthüllung und nahmen anschließend an der Wanderung nach Millen teil. Während die Senioren auf Wanderschaft gingen, waren die Kinder im Bauernmuseum selbst aktiv. Backen stand an.

Ralph Mulder vom Backteam des Bauernmuseums und die Kinder hatten mächtig Spaß. Viele kleine Weckmänner wurden selbst geknetet und anschließend durch Ralph Mulder in den Steinofen geschoben. Backen wie vor hundert Jahren war angesagt, die Kinder waren mit Begeisterung dabei.

Für die drei Bürgermeister hatte sich der neue Partner etwas Besonders ausgedacht. Backmeister Ralph Mulder hatte mit den Kindern einen Lebkuchen mit den Grenzen von „Der Selfkant” gebacken. Die essbare Karte wurde schließlich den Wanderern überreicht.