Waldfeucht: Waldfeucht will es noch einmal wissen

Waldfeucht : Waldfeucht will es noch einmal wissen

In Waldfeucht wird überlegt, ob sich der Ort im neuen Jahr nach 18 Jahren Abstinenz am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” (früher „Unser Dorf soll schöner werden”) beteiligt, um an frühere Erfolge anknüpfen zu können.

Aus diesem Grunde sind alle Bürger zu einer Informationsveranstaltung mit der Vorsitzenden der Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs, Brigitte Mols, Dipl.-Ing. für Landespflege, am Dienstag, 15. Januar, 19.30 Uhr, in die Gaststätte „Waldfeuchter Hof” eingeladen. Mols wird in einem anschaulichen Lichtbildervortrag auf die Bewertungskriterien des Wettbewerbs eingehen und in der anschließenden Diskussion auch Einzelfragen beantworten.

Das Erscheinungsbild von Waldfeucht hat in den letzten Jahrzehnten eine überaus positive Entwicklung genommen. In den 80er Jahren wurden unter anderem viele Bäume, Sträucher und Hecken gepflanzt, um den Ort zu begrünen. Die Wallwege wurden saniert, alte Brunnen freigelegt und aufgemauert, Wegekreuze gesetzt usw. Diese Entwicklung wurde mit mehreren Preisen auf Kreis- und Landesebene und als krönender Abschluss im Jahr 1989 mit der Verleihung der Goldmedaille auf Bundesebene im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden” gewürdigt.

Seitdem hat sich Waldfeucht auch auf anderen Gebieten entwickelt. 1997 wurde Waldfeucht als einziger Ort im Kreis Heinsberg und weit darüber hinaus als Denkmalbereich ausgewiesen. In den letzten Jahren wurden das Straßennetz an das historische Erscheinungsbild angepasst und die Wallanlage in den ersten beiden Stufen instandgesetzt.