Förderschule des Kreises Heinsberg: Vorschlag für einen neuen Namen: Jakob-Muth-Schule

Förderschule des Kreises Heinsberg : Vorschlag für einen neuen Namen: Jakob-Muth-Schule

Die Mercator-Schule/Don-Bosco-Schule, die Förderschule des Kreises Heinsberg mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache sowie Emotionale und soziale Entwicklung und mit Standorten in Gangelt und Oberbruch, soll umbenannt werden.

Dieses Thema steht am Montag, 28. Mai, auf der Tagesordnung des Schulausschusses, der um 18 Uhr im Kreishaus tagen wird.

Im Jahr 2015 hatte der Kreis die Trägerschaft dieser Schule übernommen. Vor diesem Zeitpunkt waren dies zwei selbstständige Schulen — Mercator-Schule in Gangelt und Don-Bosco-Schule in Oberbruch — in der Trägerschaft von Förderschulzweckverbänden. Sonderschulrektor Marcel Driessen hat nach Angaben der Kreisverwaltung gebeten, der Mercator-Schule / Don-Bosco-Schule einen neuen Namen zu geben. Die Schulkonferenz habe einstimmig den Beschluss gefasst, dass die Schule ab Schuljahr 2018/2019 den Namen Jakob-Muth-Schule tragen soll. Jakob Muth war laut Verwaltung ein deutscher Professor (1927-1993), der durch seinen Einsatz für die Integration behinderter Kinder in das Schulwesen bekannt geworden sei.

Er war ein beherzter Lehrer, der eine eher ungewöhnliche und mit Brüchen versehene Kindheit, Jugendzeit und Berufsausbildung durchlebte, bevor er sich der Pädagogik widmete“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Schulausschuss. Die Verwaltung schließe sich der Anregung der Schulkonferenz an, der Schule diesen Namen zu geben. „In Deutschland tragen mehrere Schulen den Namen Jakob Muths“, heißt es dazu weiter.

Mit Wirkung vom 1. August 2018 soll die Schule den Namen ­Jakob-Muth-Schule des Kreises Heinsberg, Förderschule der Primarstufe und der Sekundarstufe I mit den Förderschwerpunkten Emotionale und soziale Entwicklung, Lernen und Sprache tragen, so lautet der Beschlussvorschlag für den Schulausschuss, der noch von Kreisausschuss und Kreistag abzusegnen wäre.

(disch)