Von Wildenrath an Rhein und Neckar

Von Wildenrath an Rhein und Neckar

Kreis Heinsberg. „Wildenrath bringt uns sehr, sehr viele Vorteile. Hier geht kein Zug raus, der nicht auf Herz und Nieren geprüft ist. Wildenrath ist das i-Tüpfelchen auf unserem Qualitätssicherungssystem.”

Projektleiter Karlheinz Preller zeigt sich von den Möglichkeiten, die das Bahnprüfcenter von Siemens Transportation Systems bietet, begeistert und ist entsprechend zuversichtlich, dass die Regionaltriebzüge, die am 14. Dezember bei der neuen S-Bahn RheinNeckar an den Start rollen werden, zuverlässig funktionieren werden.

Über 190 Millionen Euro umfasst das Volumen des ersten Auftrags, den die DB Regio AG dem Konsortium von Bombardier und Siemens im November 2001 erteilt hatte; insgesamt entfallen auf Siemens TS 40 Prozent der Order.

Von den 40bestellten Triebzügen der Baureihe 425.2 baut Siemens 13 und zeichnet für Transformatoren und Fahrmotoren verantwortlich.

Von der Endmontage in Krefeld kommen die Siemens-Züge dann zum Test nach Wildenrath, wo das umfassende Spektrum der Arbeiten von der Hochspannungsprüfung über die Bremsen bis zur Inbetriebnahme der Türen reicht.

Schließlich gibt es eine dynamische Inbetriebnahme und einen finalen Funktionstest mit einer Abnahmefahrt im Prüfcenter, wie am Montag bei einem Pressetermin in Wildenrath erläutert wurde.

Bereits vorhanden ist ein Folgeauftrag: 20 weitere Züge der Baureihe 425.4 für die S-Bahn RheinNeckar (Auftragswert: rund 90 Millionen Euro) werden ebenfalls von Bombardier und Siemens gebaut.