Mönchengladbach / Kreis Heinsberg: Viele Kinder aus dem Kreis Heinsberg kommen ins „Eli“

Mönchengladbach / Kreis Heinsberg : Viele Kinder aus dem Kreis Heinsberg kommen ins „Eli“

Die Kinder riefen im Chor: „Oh, wie süß.“ Zauberer Bernhard nahm den zu einem Pudel gedrehten Luftballon herunter und wendete sich listig lächelnd den Besuchern zu: „Das habe ich ihnen beigebracht.“ Die Delegation des Vereins „The Charity Party“ lachte.

Die Zauberei und die Freude der Kinder auf Station 4 des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt machten den vier Herren sichtlich Spaß. Vor allem auch, weil sie sich mit eigenen Augen davon überzeugen konnten, dass ihre Spende ankommt.

Der Verein aus dem Kreis Heinsberg hat im vergangenen November bei seiner jährlichen Party 4000 Euro gesammelt und einen symbolischen Scheck mit ins Eli gebracht. Der Vorsitzende des Vereins, Mario Marques, erklärte dem Chefarzt der Kinderklinik, Professor Dr. Wolfgang Kölfen: „Ans Eli haben wir gedacht, weil wir festgestellt haben, dass ganz viele Patienten aus dem Kreis Heinsberg ans Eli überwiesen werden.“

Das bestätigte Professor Kölfen: „Das liegt an der guten Erreichbarkeit unseres Hauses, aber auch an der guten Zusammenarbeit mit den dort niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzten. Sie kennen uns. Eine ganze Reihe von ihnen haben ihren Facharzt bei uns gemacht.“ Beim Rundgang durch die Klinik waren die Spender sichtlich beeindruckt von der Größe und der freundlichen Gestaltung der Klinik. Die Spende von „The Charity Party“ komme zu einem guten Zeitpunkt, so Kölfen.

„Die Finanzierung der wöchentlichen Shows unseres Clowns und des Zauberers läuft in diesem Jahr aus. Wir können das Geld also gut gebrauchen.“ Solche Angebote seien für den Heilungsprozess der Kinder und Jugendlichen unverzichtbar: „Clown und Zauberer sorgen mit ihrem kindgerechten Unterhaltungsprogramm dafür, das unsere Patienten für ein paar Stunden ihre Krankheit oder ihre Verletzung vergessen können.“

Ein bisschen Freude

Der Club sei aus genau diesem Grund ins Leben gerufen worden, „von zehn Herren, die sich einig waren, uns geht es gut, wir wollen daher nicht nur reden, sondern etwas tun. Wir wollen, dass die Kinder ein bisschen Freude haben“, so Mario Marques. Ihre Idee komme bei ihren Partygästen an, so Stephan Knaut, „wir mussten beim letzten Mal sogar noch Lose nachholen“.