Wegberg: Viele Gedanken zu „Tod und Sterben”

Wegberg : Viele Gedanken zu „Tod und Sterben”

Kinder und Jugendliche aller Schulformen im Kreis Heinsberg hatten sich im Rahmen des Kunstunterrichtes mit dem Tod auseinandergesetzt und ihre Vorstellungen davon kreativ in zahlreichen Bildern umgesetzt.

Daraus entstand eine Wanderausstellung, die auf Anregung von Uta von Bories bis zum 13. Mai im Foyer des Wegberger Rathauses zu sehen ist.

Bürgermeisterin Hedwig Klein erklärte bei der Eröffnung, dass eine solche Ausstellung auch seinen Platz in einem Rathaus haben müsse, und begrüßte neben Mitarbeitern des Hauses und Mitgliedern des Rates auch Schulleiter, Schülerinnen und Schüler.

Sie lud alle Schulen ein, nach den Ferien die Ausstellung zu besuchen.

Uta von Bories, Ansprechpartnerin für den Deutschen Kinder-Hospizverein „Sonnenblume” , die zusammen mit Verantwortlichen der Vereinigung „Camino” aus Geilenkirchen die Ausstellung vorbereitet hatte, erläuterte die Ziele der Hospizbewegung und machte auf die Organisationen im Kreisgebiet aufmerksam.

Ob großflächig und plakativ oder präzise und filigran bis ins Detail ausgearbeitet, die Bilder bewiesen die sehr unterschiedlichen Gefühle, persönlichen Gedanken und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen zum Thema „Tod und Sterben”, das nicht selten auch vom Tod eines nahen Verwandten bestimmt wurde.

Dazu gibt es kurze schriftliche Bekundungen.

Die Beschäftigung mit dem Tod ist heute kein Tabu mehr, der Tod gehört vielmehr zum Leben.

Diese Feststellung brachten auch Bürgermeisterin und Organisatorin bei ihren Ausführungen zum Ausdruck.

Die Ausstellung ist montags bis freitags am Vormittag von 8 bis 12 Uhr, außerdem am Dienstagnachmittag von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Dazu wird eigens das Portal am Rathausplatz geöffnet sein.