Verzicht auf die Weihnachtstüten

Verzicht auf die Weihnachtstüten

Erkelenz (an-o) - Die Flut der finanziellen Hilfen für die Hochwasser-Opfer reißt nicht ab. Eine 40000-Euro-Spende kam gestern von der Kreissparkasse. Dort verzichten die Mitarbeiter in diesem Jahr auf ihre Weihnachtstüten.

Die dadurch aus den Verfügungsmitteln des Personalrates frei werdenden 20.000 Euro stockte der Kreissparkassen-Vorstand noch einmal um den gleichen Betrag auf. Den Spendenscheck überreichten Personalratsvorsitzende Veronika Simons, Vorstandsvorsitzender Horst Wiegand und Vorstandsmitglied Richard Nouvertné an den Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Heinsberg, Karl-Heinz Dobrowolski. Das DRK sei der richtige Adressat, da es sich auch mit seinem Kreisverband im Katastrophengebiet sehr stark engagiere, betonte Horst Wiegand.

Direkte Hilfe

"Es gab im Haus eine ganze Reihe von Vorschlägen, wie wir den Not leidenden Menschen helfen könnten", ließ Veronika Simons wissen. Nachdem sie Anfang der Woche aus ihrem Jahresurlaub zurück gekommen sei, sei sie von dem hohen Maß an Hilfsbereitschaft, das die Kolleginnen und Kollegen an den Tag gelegt hätte, angenehm überrascht worden. Einen zusätzlichen Beleg für das große Engagement der Kreissparkassen-Mitarbeiter lieferte Vorstandschef Wiegand. "Wir haben elf Mitarbeiter für direkte Hilfe vor Ort freigestellt", sagte er. Und es habe am Mittwoch Nachmittag gerade mal eine halbe Stunde gedauert, die Leute für den Hilfstrupp zusammen zu bekommen.

Hans-Josef Peters, Michel Schellartz, Christian Lex, Marisa Maydt-Roggendorf, Peter Lehnen, Jürgen Küppers, Mike Lausberg, Marcel Jakobs, Johannes Classen, Achim Wilms und Robert Küppers werden in der Nähe der Ortschaft Heidenau bei Dresden in die Hände spucken, um die Elbe am Überlaufen zu hindern beziehungsweise bei der Beseitigung der schon entstandenen Schäden zu helfen.