Wassenberg-Ophoven: Verehrung der „Mater Amabilis”

Wassenberg-Ophoven : Verehrung der „Mater Amabilis”

Mit der „Marientracht” am Sonntag, 7. September, und dem Gottesdienst im alten Pfarrgarten, den Weihbischof Dr. Johannes Bündgens mit den Pilgern feiern wird, schließt die Marienwallfahrt.

Viele Gläubige folgten auch in diesem Jahr einer alten Tradition: Der Wallfahrt nach Ophoven in der Ruraue zum Gnadenbild der „lieblichen Mutter”. Schon vor Jahren führte Pfarrer i. R. Willi Steinrath die „Marientracht” ein, bei der Offiziere der Marianischen Schützenbruderschaft Ophoven das Gnadenbild „auf den Schultern” tragen, gefolgt von den betenden und singenden Gläubigen.

Das Ophovener Gnadenbild ist als „thronende Mutter Gottes vom Niederrhein” aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine künstlerische Kostbarkeit mit besonderer Ausdruckskraft einer liebreizend lächelnden jungen Mutter, die „Mater amabilis”. Der Künstler ist unbekannt.

Die auffallend in den Blickpunkt gerückte Figur des Jesusknaben weist deutlich darauf hin, dass „er” größer ist als sie, nämlich der Weltschöpfer und Erlöser. Die Prozession der „Marientracht” am Sonntag beginnt um 17 Uhr. Danach folgt die Messe im Pfarrgarten. Am gleichen Morgen zieht noch die Prozession aus Ratheim zum Pilgergottesdienst nach Ophoven, der um 9 Uhr beginnt.