Kreis Heinsberg: Union besucht die westlichste Gemeinde

Kreis Heinsberg : Union besucht die westlichste Gemeinde

Die Senioren der CDU-Kreistagsfraktion kamen zum Informationsbesuch in die westlichste Kommune des Kreises und damit auch der Republik - die Gemeinde Selfkant. An die 20 Ehemalige waren der Einladung ihres Sprechers Franz Holländer gefolgt - unter ihnen Landrat a.D. Karl Gruber und der amtierende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Norbert Reyans, selbst Bürger der Grenzgemeinde.

Bürgermeister Herbert Corsten begrüßte die Gäste im Sitzungssaal des Rathauses in Tüddern. In anschaulicher Weise schilderte er die Vorzüge der Gemeinde, die von drei Seiten durch die Niederlande umschlossen ist. Die Gemeinde bildet mit Gangelt und Waldfeucht die Freizeit- und Tourismusregion „Der Selfkant” und ist durch ein grenzenloses Radwegenetz und beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze durch ein leistungsfähiges Straßennetz und öffentliche Verkehrsmittel erschlossen.

Zu den Niederlanden besteht ein lebhaftes Hinüber und Herüber - nicht zuletzt wegen der attraktiven Einkaufsmöglichkeiten. Und noch eine Besonderheit zeichnet die Gemeinde Selfkant aus - sie ist mit List auf Sylt, Görlitz und Oberstdorf eine der vier „Zipfelgemeinden” Deutschlands, die sich sogar einen eigenen „Zipfelpass” gegeben haben und enge Kontakte pflegen, weil ihnen eines gemeinsam ist - sie liegen jeweils an der äußersten Peripherie Deutschlands.

André Mobers ergänzte die Ausführungen seines Chefs durch Erläuterungen zum Wander- und Radwegenetz sowie Landschaftsschutz. Mit angeregten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen schloss dieser Teil des Besuchs im Rathaus ab.

Kollege Franz Jütten übernahm dann die Führung bei dem Rundgang durch den Ort Millen mit Besichtigung der 1000-jährigen Propsteikirche St. Nikolaus und der schmuck von den Schützen hergerichteten Zehntscheune.