Kreis Düren: Unabhängige distanzieren sich von der „Freien Liste”

Kreis Düren : Unabhängige distanzieren sich von der „Freien Liste”

Die politisch unabhängige Basis im Kreis Düren organisiert sich auf Kreisebene.

Unter den Namen „Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) für den Kreis Düren” wollen acht kommunal verankerte Gruppierungen im Sommer auf einer einheitlichen Liste in den Kreistag einziehen.

Die Initiative zur Gründung der „UWG für den Kreis Düren” ist vom zurzeit einzigen unabhängigen Kreistagsmitglied ausgegangen. Heinz Schaaf (UWG Jülich) hat bislang allen Angeboten zur Mitarbeit in anderen Fraktionen eine klare Absage erteilt.

Er hat keinen Fraktionsstatus und erhält keine finanzielle Unterstützung für eine politische Arbeit. Dies soll sich in der neuen Legislaturperiode mit mindestens zwei UWG-Abgeordneten ändern.

Mehrere Vorbereitungstreffen haben bereits stattgefunden. Inhaltlich ist die Finanzpolitik des Kreises ein entscheidendes Thema der Unabhängigen.

Die Gruppierungen sind sich einig, dass die Arbeit der freien, parteilosen oder überparteilichen Wählergemeinschaften in den Kommunen nun auch mehr Gewicht in der Kreispolitik finden muss.

Gleichzeitig distanzieren sich die Bürgerinitiative Vettweiß, die UWV Heimbach, die Unabhängigen aus Nideggen, die Vereinigung freier Bürger Langerwehe, die BG Niederzier, die Bürger für Düren (BfD), die FWG Aldenhoven und die UWG Jülich von der jüngst gegründeten „Freien Liste” (FL) um die Kreistagsmitglieder Ernst Rabe und Stephan Pohl. Eine Zusammenarbeit lehnen sie ab.

Die „UWG für den Kreis Düren” will kreisweit kandidieren, aber auch in den Gemeinden, in denen es bislang keine örtliche UWG gibt. Gleichzeitig ruft sie zur Bildung weiterer unabhängiger Gruppierungen auf, um diese neue Bürgerbewegung kreisweit zu etablieren.

Dazu seien keine Unterstützungsunterschriften notwendig, wie die Kreisverwaltung inzwischen geprüft habe. Der Grund: Die UWG aus Jülich sitzt bereits im Kreistag.