„Übung macht den Meister”

„Übung macht den Meister”

Kreis Heinsberg. Das Erlernte während der Vorbereitungsphase zur Gesellenprüfung in die Praxis umzusetzen, galt es für 23 Auszubildende des Tischler-Handwerks.

Zum siebten Mal führte das Berufskolleg für Ernährung - Sozialwesen - Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen in enger Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben und der Tischler-Innung ein Projekt mit dem Thema „Mini-Gesellenstück” durch.

In den vergangenen Jahren hatten sich die Projekte der Abschlussklassen bewährt und im Vorfeld der Prüfung zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Umsetzung der theoretischen Kenntnisse in die Praxis geführt. Sechs Wochen vor den Herbstferien standen für die Azubis Planung und Entwurf der Mini-Gesellenstücke an.

Nach dem Motto „Übung macht den Meister” wurden die Kleinmöbel dann während der Herbstferien eigenständig und im Einvernehmen mit den Betrieben gefertigt. Dabei bewiesen die jungen Frauen und Männer viel Kreativität, wie nach Fertigstellung unschwer zu erkennen war.

Jeder angehende Tischler erhielt die Gelegenheit, ein im Zeit- und Materialaufwand begrenztes Möbelstück von der Planung über die Herstellung bis zur Kontrolle und Bewertung hin selbstständig zu realisieren, wobei der Arbeitsumfang maximal 25Stunden betragen durfte.

Erfahrungen gesammelt

Die dabei gesammelten vielfältigen Erfahrungen im Bereich der Gestaltung und Konstruktion spiegelten sich in den Werkstücken wider.

Die beiden verantwortlichen Lehrer des Berufskollegs, Andreas Rode und Walter Bienen, aber auch Helmut Kaiser und Sascha Seeholzer von der Tischler-Innung sowie Johannes Willms von der Kreishandwerkerschaft fanden nur lobende Worte bei der Vorstellung der Mini-Gesellenstücke und einer Ausstellungseröffnung im Berufskolleg am Berliner Ring in Geilenkirchen.

Drei Azubis konnten infolge Krankheit ihre Mini-Gesellenstücke leider nicht zu Ende bringen.

Die Palette „tischlerischer Schaffenskraft” reichte vom Schmuckkästchen in Kirschbaum, über Telefontisch, Hängeschrank, Nachttisch, Aschenbecherregal, DVD-Ständer und Couchtisch bis hin zum kunstvoll gefertigten Schachspiel in Ahorn.

Diese Azubis nahmen an dem Projekt „Mini-Gesellenstück” teil: Thomas Jansen (Baesweiler). Christian Vogel, Pola Weisweiler (Erkelenz), Konstantin Hoppe, Patrick Laprell (Geilenkirchen). Konstantin Anselm, Dennis Backhaus, Simon Backhaus, Nadine Depew, Igor Tetz (Heinsberg). Benjamin Attig, Olaf Brendel (Hückelhoven), Andre Jöris (Selfkant). Jan Dautzenberg, Jörg Hoffmann, Dirk Kliber, Markus Pohlen, Christoph Sommer (Übach-Palenberg), Vladimir Jaroschuk (Waldfeucht), Alexander Indorf, Janina Peters (Wassenberg), Michael Mengwasser, Andre Müller (Wegberg).