Erkelenz: Über Farben eine Form der Sprache gefunden

Erkelenz : Über Farben eine Form der Sprache gefunden

„Farbe sucht Form” heißt eine Ausstellung in der Hauptstelle der Volksbank Erkelenz-Hückelhoven-Wegberg, in der Irmgard Gerards ihre Bilder zeigt. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Josef Brück vom Vorstand der Bank und Dr. Heinrich Gerards, der Gatte der Künstlerin.

Ulrike und Prof. Dr. Hubert Minkenberg sorgten für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung, in deren Verlauf es viele Komplimente für die Bilder gab. Josef Brück stellte den Anspruch seiner Bank heraus, ortsansässigen Künstlern eine Plattform bieten zu können, ihre Werke vorzustellen.

Es gelte, Talente zu fördern. Brück hob hervor, Irmgard Gerards bezeichne den Stil ihrer Bilder als „abstrakten Expressionismus”. Gewöhnlich sei diese Kunstrichtung figurenlos und halte sich nicht an die Grenzen der konventionellen Form. Dies sei auch bei den Bildern von Irmgard Gerards so. Deswegen sei der Titel der Ausstellung „Farbe sucht Form” äußerst passend. Die Bilder würden bestimmt durch die Faszination für die Möglichkeiten der Farbe. So dominierten die Primärfarben Blau und Rot.

Dazu kämen Schwarz,Weiß und Braun. Teils sind die Gemälde von einzelnen Farben dominiert, häufig jedoch werden auch innerhalb eines Bildes virtuose Wechsel zwischen den verschiedenen Farben vollzogen. Manche Bilder sind sehr dicht und konzentriert, andere bleiben licht und offen.

Die Malerin, so Brück, habe eine äußerst persönliche Form in Sprache und Farbenvielfalt entwickelt, die begeistere. Irmgard Gerards hat an der Pädagogischen Hochschule in Aachen studiert. Ihre Schwerpunktfächer waren Kunst- und Kunstgeschichte bei den Professoren Mataré, Joachim Bandau und Benno Werth. Vor 15 Jahren hat sie begonnen, Malkurse zu nehmen, zuletzt bei Professor Dieter Krumbiegel in Heinsberg-Karken.