Dremmen: TuS Dremmen und Horstmannshoff trennen sich

Dremmen : TuS Dremmen und Horstmannshoff trennen sich

Nur noch ein Spiel: Wenn die Partie der Fußball-Landesliga am Sonntag gegen den FC Niederau abgepfiffen ist, ist auch die Zeit von Stefan Horstmannshoff beim TuS Dremmen abgelaufen. „Wir haben die Lage analysiert und meinen, dass wir mit unserem Spielerpotenzial nicht im Keller stehen muss“, begründete der erste Vorsitzende Lothar Heidbüchel die Trennung.

Das sieht Horstmannshoff ähnlich. Er hatte sich auch zugetraut, mit diesem Kader die Klasse zu halten. „Es war ein schönes halbes Jahr“, sagt er. „Aber jetzt sind die Meinungen auseinander gegangen. Der Vorstand war nicht davon überzeugt, dass ich mit der Mannschaft den Klassenerhalt schaffe, ich schon. Jetzt trennen wir uns einvernehmlich. Ich wünsche dem TuS alles Gute.“

Der Tabellenletzte erhofft sich vom Trainerwechsel „neuen Schub“. Wer auf Horstmannshoff folgt, ist noch nicht bekannt. Das erste Einstellungsgespräch wird es Sonntagabend geben.

Mit vielen neuen Spielern darf der neue Trainer allerdings nicht rechnen. Das Gerücht, wonach sich ein Teil der Spieler, der im Sommer von der Rheinlandkampfbahn in die Heide gewechselt ist, schon fast auf dem Rückweg wären, bewahrheitet sich nicht.

„Der Einzige, mit dem wir geredet haben, ist Kevin Rapp“, sagt Heidbüchel. „Aber dabei hat sich nichts ergeben.“ Teverens Torhüter Nils Brandt meldete sich per E-Mail. „Der ist aber nicht bezahlbar“, betont Heidbüchel. Möglicherweise wird Kai Jöris der einzige Rückkehrer sein. Er spielt bei den Sportfreunden Uevekoven, dem Spitzenreiter der Kreisliga A. „Das hängt davon ab, wie hoch die Ablösesumme ist“, sagt Heidbüchel.