Hückelhoven: Trübe Aussicht für die Brücke über die Rur

Hückelhoven : Trübe Aussicht für die Brücke über die Rur

Seit Mitte Juni liegt die Rurbrücke bei Doveren auf dem Trockenen.

Nachdem zuerst ein Bruch in der Holzkonstruktion festgestellt wurde, kam eine statische Fehlberechnung dazu, wonach das Bauwerk rund zehn Tonnen zu schwer ist. Nachdem sie schon einige Zeit gesperrt war, wurde die Brücke dann abgebaut, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten.

Im August wurde die Verwaltung vom Rat beauftragt, die jeweiligen Kosten von Reparatur und Neubau zu prüfen und vorzulegen. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wartete der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns mit einer schlechten Nachricht auf.

Denn derzeit stehen für die Reparatur der Brücke seitens der Bezirksregierung keine Fördermittel zur Verfügung. Wolle man diese beantragen, sei mit einer Wartezeit von bis zu drei Jahren zu rechnen. Derzeit seien die Töpfe mit Fördermitteln für derartige Maßnahmen ausgeschöpft. Daher konnte er auch keine zuverlässigen Zahlen vorlegen, wie es eigentlich vorgesehen war.

So kam Ortmanns noch einmal auf die beiden Alternativen zu sprechen, die auch schon diskutiert worden sind. Da wäre zuerst einmal die Reparatur der Brücke. Dafür müsse jedoch das genaue Gewicht ermittelt werden, um ein geeignetes Sanierungskonzept zu erstellen. Bisher geht man davon aus, dass die Brücke für ihre derzeitige Statik rund zehn Tonnen zu schwer sei. Aus diesen Gründen war sie im Juni gesperrt und abgebaut worden.

Zweite Alternative ist ein Neubau, dessen Kosten jedoch zuerst ermittelt werden müssen. Darüber hinaus müssten auch technische und gestalterische Varianten geprüft werden. Bis Weihnachten hofft man in der Verwaltung über Zahlen zu verfügen, was beide Versionen kosten würden.