Heinsberg-Oberbruch: Trockenen Sommer gut überstanden?

Heinsberg-Oberbruch : Trockenen Sommer gut überstanden?

„Nach einem trockenen Frühling folgte ein Jahrhundertsommer. Hier konnte sich jeder Gartenfreund glücklich schätzen, der über ein großes Wasserreservoir verfügte oder gar einen eigenen Brunnen hatte.

Sonst wäre die Wasserrechnung wohl hoch ausgefallen. Ich hoffe, dass alle Pflanzen, Sträucher und Bäume diesen trockenen Sommer gut überstanden haben”, ließ Willi Gülpen, Vorsitzender des Gartenbauvereins Oberbruch-Dremmen-Porselen, den Blick zurückschweifen auf das nunmehr abgeschlossene Gartenjahr.

Wie bereits seit Jahren üblich, „trommelt” der Gartenbauverein seine Mitglieder, Freunde und Gönner zum kurzweiligen Jahresfest zusammen; es dient ganz besonders dem regen Austausch „rund um den grünen Daumen”.

So auch jüngst im kleinen Saal der Festhalle Oberbruch, wo sich zahlreiche Hobbygärtner einfanden, um bei Musik durch Alleinunterhalter Franz Heinrichs über Mutter Natur zu fachsimpeln.

Auch in diesem Jahr nutzte Vorsitzender Willi Gülpen die Gelegenheit und ehrte, gemeinsam mit der Oberbrucher Ortsringvorsitzenden Inge Deußen, langjährige Mitglieder sowie die Teilnehmer am Wettbewerb „Schöner Garten rund ums Haus”.

Mit reichlich Beifall wurde Ehrenvorsitzende Maria Tanz aus Oberbruch bedacht, die für 35-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Blumenstrauß ausgezeichnet wurde.

Für 15-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten gleich sieben Mitglieder die Silberne Ehrennadel sowie eine Urkunde: Mechtilde Konzendorf, Renate Küppers, Käthe Leal, Heinz-Peter von Birgelen, Otto Thomas, Friedrich Epple (alle Dremmen) sowie Maria Paulisch (Oberbruch).

Dem Gartenwettbewerb „Schöner Garten rund ums Haus” auf Vereinsebene stellten sich Anneliese Dismon (Porselen), Peter Pilates, Christoph Wirtz (beide Dremmen), Hans Josef Thelen, Herbert Deußen, Hubert Wallrafen und Heinz Tanz aus Oberbruch sowie Peter Küppers aus Schafhausen, der auf Kreisebene mit einem Silberplatz belohnt wurde.

Als kleines Geschenk für den heimischen Garten gab es hierfür Obststräucher wie Kiwi, Gartenheidelbeere oder Apfelbeere.

Traditionell bot der Gartenbauverein auch wieder seine Tombola, deren Erlös erstmals nicht dem Verein zugute kommt, sondern einer gemeinnützigen Sache gestiftet wird.