Heinsberg: Trilagon: Hektisches Treiben und starke Leistungen

Heinsberg : Trilagon: Hektisches Treiben und starke Leistungen

Der 11. Trilagon am Lago Laprello in Heinsberg war erneut ein Erfolg. „Von den Teilnehmern wurde uns ein positives Feedback gegeben“, so Ralf Weingarten vom TuS Oberbruch, der die Triathlonveranstaltung ausgerichtet und zusammen mit der Stadt Heinsberg und dem Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verband veranstaltet hatte.

Schon weit vor dem Start zum Volkstrilagon mit 400 Metern Schwimmen, 21,2 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen bereiteten sich die Teilnehmer am Lago intensiv vor. Professionelle Neoprenanzüge für die Schwimmwettbewerbe, Rennräder für die Straßenkurse und Laufschuhe standen bereit.

Kräftig durchpflügt: der imposante Start beim Schwimmwettbewerb.

Gegenseitig halfen sich viele Sportler beim Anziehen, um den Anzug nach Bewältigen der Schwimmstrecke schnellstens wieder auszuziehen und sich dann auf das Rad zu schwingen. Im angrenzenden Stadionbereich herrschte hektisches Treiben, die Fahrräder wurden allesamt postiert. Alles nahm seinen geordneten Lauf, auch nachher, als das Radfahren geschafft war und es auf die Laufstrecke ging.

Und diese Laufstrecke mit zwei Runden direkt am Seeufer entlang war für die Athleten ein zusätzliches Reiz: Neben herrlichen Blicken auf die Wasserlandschaft des Lago standen dort die Zuschauer und feuerten die Athleten an.

DLRG-Ortsgruppe ist vor Ort

Am Seeufer neben dem Sportzentrum schauten einige Sportler beim Aufwärmen mit skeptischem Blick Richtung Wasser. Doch die Information, dass die Wassertemperatur 21,5 Grad Celsius beträgt, wurde dankbar angenommen. Dennoch war es wichtig, rechtzeitig ins Wasser zu gehen und sich an den Temperaturunterschied zu gewöhnen. Vertreter der DLRG-Ortsgruppe Heinsberg gaben den Sportlern wertvolle Tipps und begleiteten die Wettkämpfe obendrein natürlich mit einigen Booten und weiterem Rettungsgerät.

Der Heinsberger Trilagon mobilisiert mittlerweile seit vielen Jahren die Sportler. Für Jugendliche wurden wieder entsprechend kürzeren Strecken (400 Meter Schwimmen, 10,6 Kilometer Radfahren, 2,5 Kilometer Laufen) angeboten. Kurz vor dem Startschuss durch Friedbert Görtz, Leiter des Schul-, Kultur- und Sportamts der Stadt Heinsberg, informierte Ralf Weingarten die Teilnehmer im Start- und Zielbereich über den Streckenverlauf. Hier hatte die Stadt mit Unterstützung von Polizei und TuS Oberbruch viele Helfer im Einsatz, der Bereich rund den Lago war komplett abgeriegelt.

Weingarten und sein Team stoppten beim Schwimmen Zeiten um acht Minuten für die Besten. Der Erste erreichte sogar nach 7:23 Minuten wieder das Seeufer. Es war Robin Pesch vom Team Dreaming Sports Club, der dann auch als Erster das Ziel in 1:02:29 Stunden (7:23 Schwimmen, 33:33 Radfahren und 21:33 Laufen) erreichte. Einen ausgezeichneten vierten Platz sicherte sich Hermi Limburg aus Kempen (immerhin Altersklasse Ü50, Jahrgang 61) mit Rang vier in 1:04:19. Fünfter wurde Vereinskamerad Jens Rademacher von Triathlon Waldfeucht in 1:05:39.

Bei den Frauen wurde Steffi Hauser (ohne Verein) Erste in 1:06:41, Martina Schulze vom JVSV Heinsberg belegte einen hervorragenden vierten Platz in 1:25:00.

Das Staffelrennen entschieden Thomas Eikermann, Patrick Werny und Thomas Wuttig vom Team Ruba Connection in 1:08:01 für sich, hier waren einige Teams des Awacs-Nato-Verbandes am Start. Sieger im Jugendwettbewerb wurde Max Rongen (OV) in 0:43:25 vor Heiko König (TuS Oberbruch) in 0:43:34, Julia Esser von Triathlon Waldfeucht siegte im weiblichen Wettbewerb in 0:53:03.

Neuauflage 2019?

Als Termin für eine Neuauflage des Trilagon im kommenden Jahr wird der 16. Juni 2019 gehandelt, so Ralf Weingarten vom TuS Oberbruch. „Ob der TuS Oberbruch es allerdings wieder schaffen wird, genügend Streckenposten für die Veranstaltung zu bekommen, ist zurzeit eher fraglich.“