Erkelenz/Wesel: THW macht sich fit für schwere Aufgaben

Erkelenz/Wesel : THW macht sich fit für schwere Aufgaben

Der Ortsverband Erkelenz des Technischen Hilfswerk (THW) übte verschiedene Einsatzszenarien auf dem THW-Übungsgelände in Wesel. Als erstes Einsatzszenario wurde eine Explosion in Folge eines terroristischen Anschlags angenommen.

Die Aufgabe des THW bestand darin, die Schadenstelle zur erkunden und eine detaillierte Lagekarte zu erstellen.

Weiter wurde das Einsatzgebiet für die Ermittlung der Polizei großflächig ausgeleuchtet und ein Kesselwaggon im Auftrag der ebenfalls eingesetzten Feuerwehreinheiten auf austretende Flüssigkeiten oder Gase überprüft und überwacht. Nach etwa drei Stunden waren diese Aufgaben abgearbeitet und dieses Szenario abgeschlossen.

Als nächstes wurde eine Stationsausbildung durchgeführt. Hier wurden insbesondere Bergungsmethoden eintrainiert, die hier an den realitätsnahen Objekten sehr gut darzustellen waren.

Die zweite Einsatzübung: Nach einem schweren Erdbeben wurden mehrere Gebäude im zugewiesenen Einsatzabschnitt beschädigt und sind zum Teil oder ganz eingestürzt.

Nach ersten Angaben wurden elf Personen vermisst, die es zu orten und zu retten gab. Das gesamte Spektrum der verschiedenen Bergungsmethoden musste hierzu beherrscht werden. Ein einsturzgefährdetes Gebäude wurde zur Erhaltung abgestützt. Im Auftrag der eingesetzten Feuerwehr-Einsatzleitung musste ein Entstehungsbrand gelöscht werden. Nach drei Stunden war auch diese Übung abgeschlossen.

Die beiden Übungsleiter, der neue Ortsbeauftragte Michael Settels und sein Stellvertreter Heinz-Willi Aretz zeigten sich mit den Ergebnissen des Übungswochenendes zufrieden. Insgesamt waren 43 ehrenamtliche Helfer des Ortsverbandes Erkelenz bei dieser Übung beteiligt.