Städteregion: Thomas bleibt als „Kapitän“ an Bord der Sprungbrett-Geschäftsführung

Städteregion : Thomas bleibt als „Kapitän“ an Bord der Sprungbrett-Geschäftsführung

Vorerst bleibt alles beim Alten: Weil die Städteregion bislang noch keine langfristige Alternative für die gemeinnützige Sprungbrett GmbH gefunden hat, wird Axel Thomas die Geschäfte der 100-prozentigen Tochter fortführen.

Das hat Pressesprecher Detlef Funken auf Anfrage bestätigt. „Im Augenblick existiert eine feste Vertragskonstellation. Der Vertrag verlängert sich immer um ein Jahr, wenn er nicht bis zum 31. August zum Ende des Jahres gekündigt wird.“ Zunächst einmal ist die Geschäftsführung der im Jahr 1994 gegründeten Beschäftigungs- und Bildungsinitiative demnach gesichert. Ursprünglich war eine (politische) Weichenstellung noch vor der Sommerpause geplant gewesen, die Fraktionen haben sich aber ohne eine Einigung in die Ferien verabschiedet.

Seit 2011 ein Auslaufmodell

Gesichert ist auch die Leitung der städteregionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Die ist zwar ein Auslaufmodell, nachdem der Städteregionstag vor sieben Jahren beschlossen hatte, sich schrittweise aus dem öffentlichen Leasingbereich zu verabschieden und damit die Geschäftsbasis aufzulösen. „Aber wir haben immer noch eine Bilanzsumme von rund zehn Millionen Euro“, berichtet Axel Thomas. Deshalb bleibe er zunächst als „Kapitän“ an Bord — gemeinsam mit einigen nebenberuflich Beschäftigten, die die Restgeschäfte abwickeln werden.

Ein einstiger Kernbereich der WFG, das Ansiedlungsmanagement, wird derweil von der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit) übernommen. 50.000 Euro pro Jahr hat die Politik für die Übertragung der Aufgabe bewilligt, die die Agit im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages für die Städteregion wahrnehmen wird.

Keine Veränderungen gibt es in der Zuständigkeit und Führung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Städteregion (GWG). Hier ist Axel Thomas auch zukünftig als Geschäftsführer tätig — allerdings weiterhin in Teilzeit. Das ermöglicht ihm, sich jetzt einer weiteren Herausforderung zu stellen: In der vergangenen Woche hat Thomas seinen neuen Job bei einem regionalen Energieversorger angetreten.

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