TH-Institut prüft Kleinkläranlagen

TH-Institut prüft Kleinkläranlagen

Kreis Heinsberg. Viele Kleinkläranlagen sind für die Reinigung der häuslichen Abwässer im ländlichen Raum im Einsatz.

Leider entspricht die Qualität des gereinigten Abwassers häufig nicht den gestiegenen Ansprüchen des modernen Umweltschutzes.

Um einen Überblick über die im Kreis Heinsberg vorhandenen Kleinkläranlagen und ihre Leistungsfähigkeit zu bekommen, werden in den nächsten Wochen zahlreiche Kleinkläranlagenbetreiber vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen angeschrieben.

Die Mitarbeiter des Institutes möchten im Auftrage des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW und in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises Heinsberg die wichtigsten technischen Daten der Anlagen vor Ort, das heißt direkt an der Kleinkläranlage, aufnehmen und die Betreiber der Anlagen befragen.

Ansprechpartnerin im Institut für Siedlungswasserwirtschaft ist Diplom Biologin Bettina Schürmann, die sich schon seit vielen Jahren mit Kleinkläranlagen beschäftigt und sowohl Umweltbehörden als auch Kleinkläranlagenhersteller und Betreiber bei dieser Art der Abwasserreinigung berät.

Bettina Schürmann und ihre Mitarbeiter werden nach Terminabsprache in den Monaten Juni und Juli zirka 300 Kleinkläranlagen besuchen. Die Ergebnisse gehen in eine Studie des Umweltministeriums ein, das zurzeit neue Richtlinien für den Umgang mit Kleinkläranlagen erarbeitet.