Kreis Heinsberg: Stiftung hilft alten Handwerksmeistern

Kreis Heinsberg : Stiftung hilft alten Handwerksmeistern

Die Kreishandwerkerschaft Heinsberg benannte Sparkassendirektor a.D. Horst Wiegand zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Alte-Meister-Stiftung.

Seit 1991 hilft die Alte-Meister-Stiftung, die 1988 vom damaligen Kreishandwerksmeister Toni Dürbaum und dem ehemaligen Hauptgeschäftsführer Alfred Thiele ins Leben gerufen wurde, unverschuldet in Not geratenen Innungsmitgliedern oder deren verwitweten Ehegatten. Die Unterstützten sollten ein Mindestalter von 65 Jahren aufweisen.

„Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 42 in Not geratene Handwerker oder ihre Witwen mit insgesamt 110.320 Euro finanziell unterstützt”, wusste Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff bei einer Sitzung im Haus des Handwerks in Geilenkirchen zu berichten.

Leider würden sich viele alte Meister, die häufig unverschuldet in Not geraten seien oder für das Alter nicht ausreichend vorgesorgt hätten, nicht trauen, die Stiftung oder Kreishandwerkerschaft anzusprechen. Aber, so versprach Vondenhoff: „Jegliche Informationen werden vertraulich behandelt.” So ist die Stiftung auch jetzt wieder auf Suche nach „Empfängern” für Stiftungsgelder im Sinne der Satzung.

Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens einiger Mitglieder aus dem Kuratorium wurden Neubenennungen erforderlich. Im Kuratorium sind nun Leo Dautzenberg MdB, Bernd Krückel MdL, Hans-Josef Pelzer (Bankdirektor a.D.) dabei. Zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde Horst Wiegand, zum stellvertretenden Vorsitzenden das Vorstandsmitglied der Innung für das Elektrohandwerk, Hermann-Josef Jütten, gewählt. Gleichzeitig wurden mit Kreishandwerksmeister Wilfried Wiesenborn und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff die Vorstandsmitglieder Josef Boss (Tischlermeister), Dr. Friedrich Stieve (Rechtsanwalt) und Horst Thouet (Steuerberater) vom Kuratorium benannt.