Erkelenz: Statt Knöllchen lieber Bürgersinn

Erkelenz : Statt Knöllchen lieber Bürgersinn

Nicht zum ersten Mal versuchen die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Erkelenz, die Sauberkeit in der Erka-Stadt zu verbessern.

Hundekot, Zigarettenkippen, Pappschachteln und andere achtlos weggeworfener Unrat verschandeln besonders die Innenstadt und geben kein schönes Bild für Bürger und Touristen. Zwar sieht der Katalog der städtischen Satzung für solche Unarten Bußgelder zwischen zehn und 35 Euro vor. In anderen Städten werde eifrig kassiert, in Erkelenz möchte man in Zusammenarbeit mit dem Gewerbering andere Wege gehen und an den Bürgersinn appellieren, so die Kommunalpolitiker. Die Designerin Annette Palic hat eigens für den Arbeitskreis „Saubere Stadt” der CDU eine Figur, den „Erki”, entworfen und zur Verfügung gestellt.

Nach Wettbewerben in den vergangenen Jahren zum gleichen Thema soll in diesem Jahr eine Schaufensteraktion vom Montag, 9., bis Mittwoch 18. Juni, veranstaltet werden. Im Rahmen eines Gewinnspieles sind alle Erkelenzer Bürger aufgerufen, die Erki-Fähnchen in den Auslagen von insgesamt 25 Firmen zu zählen und auf bei den Teilnehmerfirmen bereit liegenden Postkarten einzureichen. Die Gewinner erhalten Geldpreise, die der Landtagsabgeordnete Dr. Hachen gespendet hat. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die teilnehmenden Firmen und Geschäfte sind dort bei Aushängen zu ersehen und im Internet unter http://www.cdu-erkelenz.de/erki/ abzurufen.

Gleichzeitig werden die Erkelenzer Haushalte in Kürze in einem Brief des für den Arbeitskreis verantwortlichen Michael Kutz gebeten, für ein Stück Erkelenz Verantwortung und eine Patenschaft in Lebensumfeld zu übernehmen. Das kann allein oder mit Freunden, Nachbarn oder Gleichgesinnten geschehen, indem eine Baumpartnerschaft, ein Stück Gehweg, ein Platz vor dem Grundstück oder im öffentlichen Raum übernommen und sauber gehalten wird.